Der Raum arbeitet mit
Wer Leistung will, muss Arbeitsräume schaffen, die sich an menschliche Bedürfnisse anpassen. Die Architekturpsychologin Martina Guhl erklärt, welche Prinzipien dafür entscheidend sind.
Wer Leistung will, muss Arbeitsräume schaffen, die sich an menschliche Bedürfnisse anpassen. Die Architekturpsychologin Martina Guhl erklärt, welche Prinzipien dafür entscheidend sind.
In der Schweiz hat sich ein vielfältiger Markt für Coworking Spaces entwickelt, der Unternehmen Spielräume eröffnet. Warum Coworking heute erwachsen ist und welche Rolle flexible Arbeitsmodelle dabei spielen, erklärt Jenny Schäpper-Uster, eine der profiliertesten Kennerinnen der Szene.
Das IT-Unternehmen ELCA hat 2024 seinen Hauptsitz in Pully neu gestaltet und damit mehr verändert als nur Arbeitsflächen. Das Fallbeispiel zeigt, wie Wachstum, Flexibilität und soziale Kohäsion räumlich neu ausbalanciert werden können.
In postpandemischen Zeiten hybrider Arbeitsmodelle wird das Büro neu verhandelt – als multifunktionaler Workspace zwischen Flexibilität und Fokus.
Ergonomie endet nicht beim Bürostuhl. Ergonomin Cécile Baumann-Arnold fordert mehr Bewusstsein für das, was wirklich zählt: den Körper selbst.
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund sieht sich vor einer Schwächung der Sozialpartnerschaft. Als besondere Herausforderungen wurden an der Jahresmedienkonferenz der mangelnde Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und die unzureichende Lohnentwicklung genannt.
Das Buch «Mental Health at Work: Wie wir unsere beste Arbeit machen und dabei gesund bleiben» von Nora Dietrich zeigt, wie mentale Gesundheit im Arbeitsleben umgesetzt werden kann. Die Psychotherapeutin plädiert dafür, Belastungen ernst zu nehmen und rechtzeitig Unterstützung zu suchen. Das lohnt sich nicht nur für Betroffene, sondern auch für deren Arbeitgeber.
Zeitdruck, Schichtarbeit und fehlende Erholung sind für viele Frontline-Mitarbeitende Realität. Wie lassen sich diese Belastungen frühzeitig erkennen, bevor sie Leistung und Gesundheit beeinträchtigen? Health-Analytics-Dashboards schaffen mehr Klarheit.
Die Schweiz steht mitten im Wandel – aber strategische Klarheit fehlt. Dies zeigt die Studie zur Arbeitswelt 4.0 Schweiz 2025.
Mehr Überstunden und Belastung weit über die Arbeitszeit hinaus: Für Schweizer Angestellte nimmt die Schwierigkeit zu, sich von der Arbeit abzugrenzen, heisst es im «Barometer gute Arbeit» im Auftrag des Gewerkschaftsdachverbands Travailsuisse. Insgesamt blieb die Arbeitsqualität hierzulande aber stabil.
61% der Lernenden erlebten während der Berufslehre psychische Probleme. Diese reichen von negativen Gedanken und Gefühlen bis hin zu psychischen Krisen und Krankheiten, wie eine Befragung von rund 45000 Lernenden zeigt. Zur Entlastung fordert der SGB acht Wochen Ferien für Lernende.
Über die Hälfte der jungen Menschen in der Schweiz machen sich Sorgen um ihre aktuelle finanzielle Lage. Und auch die finanzielle Absicherung im Alter bereitet vielen Kopfzerbrechen. In der Liste der grössten Sorgen stehen die Lebenshaltungskosten bei der Generation Z und den Millennials in der Schweiz auf dem 1. Platz.
Eine kürzere Höchstarbeitszeit pro Woche, besser vorhersehbare Dienste und Verhandlungen über Gesamtarbeitsverträge: Über die Vorschriften, mit denen der Bundesrat die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern will, kann nun das Parlament entscheiden. Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseits herrscht keine Begeisterung.
Es geht darum, zu verzichten, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Der Bundesrat hat die strategischen Ziele des Rats der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung EHB für die Jahre 2025–2028 verabschiedet. Im Zentrum stehen die Themenfelder Wandel und Innovation in der Berufsbildung, digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit. Die EHB soll die Organisationen der Arbeitswelt, die Kantone und den Bund dabei unterstützen, die Berufsbildung zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln.
Der Anteil der dauerhaft Erschöpften ist mit rund einem Drittel aller Arbeitnehmenden auf einem Höchststand. Sechs von sieben Arbeitnehmenden sind gelegentlich nach dem Arbeitstag zu erschöpft, um sich noch um private oder familiäre Angelegenheiten zu kümmern. Dies zeigt das «Barometer Gute Arbeit».
Durch die Förderung von Gesundheitszentren und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für Ärztinnen, Pflegefachpersonen und Apotheker soll die medizinische Grundversorgung auch künftig gewährleistet sein. 2026 soll ein Massnahmenpaket dazu verabschiedet werden.
Präventionsschulungen müssten unter die Haut gehen, sagt Sascha Dahinden. Nur so könnten sie nach haltig sein. Der Sicherheitsexperte erklärt, worauf es bei wirkungsvollen Schulungen ankommt.
Das Gewaltattentat im Zuger Kantonsparlament im Jahr 2001 führte bei öffentlichen Institutionen zu einem radikalen Umdenken in puncto Sicherheit. Eine der ersten Einrichtungen, die mit beispielhaften Massnahmen reagierten, war die Ausgleichskasse und IV-Stelle Zug.
Die Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden steht bei der Ausgleichskasse Zug seit dem Attentat 2001 im Zentrum der Unternehmenskultur.
Die Fähigkeit der Emotionsregulation senkt nicht nur die Risiken von Gewalteskalationen, sondern führt zu erfolgreicheren Interaktionen und verbesserter Dienstleistungsqualität. Die Arbeitspsychologin Andrea Fischbach erklärt im Gespräch mit Penso, warum diese Kompetenz im Arbeitsleben so wichtig ist.
Das wachsende Aggressionspotenzial in der Arbeitswelt ruft nach klugen Sicherheits- und Präventionskonzepten.
Parteien und Interessengruppen begrüssen mehrheitlich den vom Bundesrat vorgeschlagenen Entwurf zur Umsetzung der zweiten Etappe der Pflegeinitiative. Allerdings fordern sie Nachbesserungen. Die Spitäler lehnen den Gesetzesentwurf rundweg ab.
Die Schweiz liegt laut einer Studie der Boston Consluting Group auf Platz 1 hinsichtlich der regelmässigen Nutzung von KI im europaweiten und zentralasiatischen Vergleich. Fast zwei Drittel der Befragten glauben, dass GenAI ein gewisses Mass an Disruption verursachen wird und 52 % sind bereit, sich in jedem Fall umzuschulen.
Camion Transport AG engagiert sich seit einiger Zeit für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Seit kurzem trägt das Familienunternehmen sein Engagement auf wirksamen Botschaftsträgern nach aussen: Das Label «Friendly Work Space» ist auf mehreren Tafeln am Heck der Lastwagen auf den Schweizer Strassen zu sehen.
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