Arbeitszeit erreicht 2022 wieder Vor-Corona-Niveau
In der Schweiz wurde im vergangenen Jahr wieder so viel gearbeitet wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Gegenüber 2021 stieg die Zahl der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden um 1.3%.
Die Arbeitswelt 4.0 ist in den Schweizer Unternehmen angekommen – aber längst nicht abgeschlossen. Das zeigt die aktuelle Studie der HES-SO Valais-Wallis und Partnern, die auf 263 individuellen Rückmeldungen aus der Schweizer Unternehmenspraxis basiert.
Die Arbeitswelt 4.0 werde in der Schweiz vor allem kulturell und organisatorisch entschieden – nicht technologisch. Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, Führung, Kultur, Kompetenzen und Arbeitsorte neu zu denken, um die Potenziale von Technologie und Flexibilität auszuschöpfen.
Die Unternehmen haben laut der Studie grosse Fortschritte erzielt, doch zentrale Erfolgsfaktoren blieben ungenutzt: Während digitale Tools und flexible Arbeitsmodelle breit etabliert seien, fehlten vielerorts strategische Grundlagen, moderne Führungskulturen sowie technologische und digitale Kompetenzen. Wer eine klare Strategie, moderne Leadership-Modelle und eine starke Lern- und Fehlerkultur etabliere, werde im digitalen Zeitalter widerstandsfähiger, innovativer und attraktiver für Talente.
In der Schweiz wurde im vergangenen Jahr wieder so viel gearbeitet wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Gegenüber 2021 stieg die Zahl der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden um 1.3%.
Teilzeitmodelle finden in der Schweizer Bevölkerung grossen Anklang. Zwei Drittel der Befragten begrüssen eine Viertagewoche, das Wunsch-Pensum liegt bei 60%. Eine repräsentative Umfrage zum Thema Teilzeit hat widersprüchliche Erkenntnisse zutage gefördert. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.
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