Lehrstellenmarkt 2026 zeigt stabile Situation
Erste Trendmeldungen aus den Kantonen deuten darauf hin, dass die Lehrstellenbesetzung für den Lehrbeginn im Sommer 2026 weitgehend dem Niveau der Vorjahre entspricht.
Erste Trendmeldungen aus den Kantonen deuten darauf hin, dass die Lehrstellenbesetzung für den Lehrbeginn im Sommer 2026 weitgehend dem Niveau der Vorjahre entspricht.
Weiterbildung ist in der modernen Arbeitswelt unverzichtbar. Technologische Entwicklungen und zunehmende Spezialisierungen führen dazu, dass berufliche Kenntnisse laufend erneuert und erweitert werden müssen. Doch besteht ein Anspruch auf Weiterbildung und wer hat diese zu finanzieren?
Unter der Leitung von Bundesrat Guy Parmelin haben die Spitzen der Berufsbildung am 20. November 2025 das weitere Vorgehen zur Erhaltung und Stärkung der Attraktivität der Berufsbildung verabschiedet. Der Bund richtet einen Förderschwerpunkt zur betrieblichen Bildung ein und stellt dazu 2026-2028 insgesamt 3 Mio. Franken bereit. Eine Expertengruppe Grundsatzfragen wird untersuchen, wie die Berufsbildung im Hinblick auf gesellschaftliche Erwartungen und Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt künftig bestmöglich zu positionieren ist.
Lange galt Bildung als sicherer Weg in den Arbeitsmarkt, doch heute gilt das nicht mehr uneingeschränkt. Der Übergang von der Hochschule in die Erwerbstätigkeit wird holpriger – und das in einem Land, das eigentlich zu wenig Arbeitskräfte hat. Der Chefökonom des Arbeitgeberverbands sucht nach den Gründen.
Mehr als die Hälfte der Lernenden in der beruflichen Grundbildung in der Schweiz erhält heute obligatorischen Fremdsprachenunterricht. Laut eines Berichts des Bundesrats wird ein flächendeckender obligatorischer Fremdsprachenunterricht nicht für alle Berufe empfohlen.
Personen mit hohen Kompetenzen im Lesen, in der Alltagsmathematik und im Problemlösen sind besser in den Arbeitsmarkt integriert. Sie erzielen unabhängig von ihrem Bildungsstand ein höheres Erwerbseinkommen und nehmen häufiger an Weiterbildungen teil.
Das Bundesamt für Statistik veröffentlicht zwei Publikationen zur positiven Lohnentwicklung und beruflichen Mobilität von Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss und solchen mit einer Weiterbildung nach Berufsabschluss.
Zum Start des Schuljahrs Mitte August waren schweizweit rund 6400 Lehrstellen unbesetzt, viele davon auf dem Bau, im Gastgewerbe und in der Maschinenindustrie. Das ist rund ein Viertel weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Jahr zuvor.
Noch nie haben so viele junge Frauen ihre Lehre vorzeitig abgebrochen wie im Jahr 2023. Die Ursachen reichen von psychischen Belastungen aufgrund aktueller Multikrisen bis hin zur falschen Berufswahl.
61% der Lernenden erlebten während der Berufslehre psychische Probleme. Diese reichen von negativen Gedanken und Gefühlen bis hin zu psychischen Krisen und Krankheiten, wie eine Befragung von rund 45000 Lernenden zeigt. Zur Entlastung fordert der SGB acht Wochen Ferien für Lernende.
60% von über 96000 Jugendlichen, die im Sommer 2025 vor der Ausbildungswahl stehen, interessiert sich für eine berufliche Grundbildung. Das geht aus dem Nahtstellenbarometer des Bunds hervor.
Future Skills und Innovationskraft als Schlüssel für zukunftsfähige Unternehmen. Auf der Learntec 2025 zeigten Nicklas Kinder und Dr. Birgit Stelzer, wie Haltung, Metakompetenzen und neue Lernkulturen wirken – und messbar werden.
Am 5. Mai startete die nationale Woche der Berufsbildung. 22 Kantone machen mit. Penso hat sich bei den abwesenden 4 Kantonen nach den Gründen ihrer Absenz erkundigt.
Vom 5. bis 9. Mai 2025 findet die nationale Woche der Berufsbildung statt. 22 Kantone machen mit.
Eineinhalb Jahre nach Start der neuen kaufmännischen Grundbildung Kranken- und Sozialversicherungen hat sich die Anzahl Lehrbetriebe fast verdreifacht und die Zahl Lernenden mehr als verdoppelt. Tendenz stark steigend.
Der Bundesrat hat die strategischen Ziele des Rats der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung EHB für die Jahre 2025–2028 verabschiedet. Im Zentrum stehen die Themenfelder Wandel und Innovation in der Berufsbildung, digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit. Die EHB soll die Organisationen der Arbeitswelt, die Kantone und den Bund dabei unterstützen, die Berufsbildung zukunftsgerichtet weiterzuentwickeln.
Höhere Misserfolgsquoten, digitale Technologien und ein drohender Mangel an Prüfungsexpertinnen und -experten: Das sind laut einer neuen Studie die aktuellen Herausforderungen bei den Qualifikationsverfahren zum Bestehen einer Berufslehre.
Lernende sind erfolgreicher in Betrieben, die ihnen abwechslungsreiche Aufgaben übertragen und Raum für eigene Lösungen geben. Durch Verbesserungen der betrieblichen Ausbildungsqualität könnten 10% der Ausbildungsmisserfolge vermieden werden. Zu diesen Ergebnissen kommen Forschende an der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung EHB.
Um die Attraktivität der höheren Berufsbildung zu steigern, hat der Bundesrat ein Massnahmenpaket in die Vernehmlassung geschickt. Ziel der Vorlage ist es, den Bekanntheitsgrad, die Sichtbarkeit und das Ansehen der höheren Fachschulen sowie der eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen zu verbessern.
Per Ende Mai 2024 wurden gesamtschweizerisch etwas mehr Lehrverträge abgeschlossen als im Vorjahreszeitraum. Zu Lehrbeginn 2024 gibt es wie üblich um diese Jahreszeit noch freie Lehrstellen.
Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB publizierte jüngst eine Studie, wo Mikro- und Kleinunternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden im Fokus stehen. Damit schliesst der SVEB eine Forschungslücke und erntet dafür Applaus vom Arbeitgeberverband.
Die Post beschäftigt Mitarbeitende aus 141 Nationen, mit 84 unterschiedlichen Sprachen und in über 100 verschiedenen Berufen. Das Management soll noch diverser werden, wie Valérie Schelker im Interview erklärt. Bei der Rekrutierung setzt die Post auf neue Formate wie Active Sourcing, auf Lohntransparenz und sie investiert in die Berufsbildung.
Gesamtschweizerisch wurden per Ende März knapp 40000 Lehrverträge abgeschlossen. Damit bewegt sich die Lehrstellenvergabe auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig waren auf dem offiziellen Lehrstellennachweis der Kantone rund 26000 offene Lehrstellen für den Lehrbeginn 2024 ausgeschrieben.
Die Berufsmaturität soll den aktuellen Anforderungen angepasst und für Jugendliche attraktiv bleiben. Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Totalrevision der Berufsmaturitätsverordnung (BMV) und des Rahmenlehrplans über die Berufsmaturität (RLP-BM) eröffnet.
Eine neue Studie zeigt, wie sich generative Künstliche Intelligenz (KI) auf das Suchverhalten nach Lehrstellen auswirkt. Penso sprach mit dem Mitautor der Studie und Leiter des Bildungsberichts 2023 Prof. Dr. Stefan Wolter über neue Herausforderungen für das Berufsbildungssystem.
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