Daniel Lampart kündigt Abgang beim Gewerkschaftsbund an
Daniel Lampart wird den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) nach 20 Jahren Tätigkeit per Ende 2026 verlassen.
Daniel Lampart wird den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) nach 20 Jahren Tätigkeit per Ende 2026 verlassen.
Anfang November hat Jonas Eggmann seine Arbeit als Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) im Bereich Sozialversicherungen aufgenommen. Der Vorstand des SGB hat den 31-jährigen Baselbieter Juristen einstimmig als Nachfolger von Gabriela Medici gewählt.
Das gewerkschaftliche Schlüsseldossier Arbeitsrecht und Gesundheitsschutz wird ab September 2025 von SGB-Zentralsekretärin Gabriela Medici geführt. Sie übernimmt das Dossier von Luca Cirigliano, der den SGB nach 13 Jahren verlässt.
Die Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Schweiz haben für das Jahr 2024 eine Erhöhung der Effektivlöhne um durchschnittlich 2.1% und der Mindestlöhne um durchschnittlich 2% beschlossen. Die durchschnittlichen Lohnanpassungen von insgesamt 2.1% gliederten sich in 0.4% individuelle und 1.7% kollektive Erhöhungen.
Der Personalverband Angestellte Schweiz hat eine Neuerung vorgestellt: Einen durch Künstliche Intelligenz (KI) gesteuerten Chatbot, inklusive eines Avatars, der Nutzerinnen und Nutzer über Arbeitsbedingungen in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) informiert.
Die PK-Netz Mitglieder haben an ihrer Mitgliederversammlung den Gründungspräsidenten Urs Eicher verabschiedet und den langjährigen PK-Netz Vize-Präsidenten Jorge Serra (VPOD) zum neuen Präsidenten und Sara Kurmann Meyer (LCH), Adrian Wüthrich (Travail.Suisse) sowie Brigitta Bernet (UNIA) ins Vizepräsidium gewählt.
Der Nationalrat bestätigt den Entscheid des Ständerats und will, dass Bestimmungen eines allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsvertrags (ave GAV) zu Mindestlohn, 13. Monatslohn und Ferienanspruch anderslautenden Bestimmungen der Kantone vorgehen.
Das Prinzip der Sozialpartnerschaft prägt die berufliche Vorsorge in der Schweiz. Das Bundesgericht hat im Jahr 2020 in einem Urteil unterstrichen, dass auch der Entscheid für eine neue Vorsorgelösung von Arbeitgeber und Arbeitnehmern gemeinsam zu fällen ist. Was heisst dies in der Praxis?
Viele Unternehmen und Branchen kannten bereits einen Vaterschaftsurlaub. Diese vertraglichen Regelungen werden auf Anfang 2021 durch den in vielen Fällen weitergehenden gesetzlichen Vaterschaftsurlaub ersetzt. Bisherige sozialpartnerschaftliche Absprachen werden damit obsolet. Forderungen nach weitergehenden bezahlten Urlaubstagen sind mitten in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise nach Ansicht der Arbeitgeber realitätsfremd.
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