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Im März 2023 sankt die Arbeitslosigkeit auf 2%. Die Arbeitslosenversicherung konnte für 2022 dank der tiefen Arbeitslosenzahlen einen Ertragsüberschuss verzeichnen.
Ende März waren 92755 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 5697 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2.1% im Februar 2023 auf 2% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 16745 Personen (-15.3%), teilt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit.
Der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung (ALV) schloss das Rechnungsjahr 2022 mit einem Gesamtertrag von 9.6 Mrd. Franken (2021: 14.1) und Gesamtaufwendungen von insgesamt 7.3 Mrd. Franken (2021: 14.3) ab. Der Einnahmenüberschuss betrug gemäss Mitteilung 2.3 Mrd. Franken (2021: Verlust von 186 Mio. Franken) mit. Im Jahresdurchschnitt waren 99577 Arbeitslose bei der ALV registriert; dies entspricht einer Quote von 2.2% (2021: 137614; 3%).
2011 hatte der Gesetzgeber einen Solidaritätsbeitrag (ein 1% bei Einkommensteilen über dem maximal versicherten Verdienst von 148200 Franken) eingeführt, um die damals verschuldete ALV rascher zu entschulden. Das Recht zur Erhebung dieses Beitrags war an einen bestimmten Stand des Eigenkapitals gebunden, der Ende 2022 erreicht wurde. Dadurch fiel dieses Solidaritätsprozent per 1. Januar 2023 von Gesetzes wegen automatisch weg.
Die Arbeitslosigkeit ist im März weiter gesunken