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Studie: Künstliche Intelligenz kurz vor dem Durchbruch

Dienstag, 07. Juli 2020
Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial zu einem Wettbewerbsmotor. Eine Studie zeigt, dass sich die Schweiz im europäischen Vergleich in der Spitzengruppe der Innovatoren bewegt. Betrachtet man die verschiedenen Branchen, zeigen sich grosse Unterschiede.

Im Jahr 2018 wurde bereits vom Bundesrat die Strategie Digitale Schweiz u.a. mit Schwerpunkt KI verabschiedet, um den Austausch von Wissen und Positionen zu fördern und notwendige Voraussetzungen auf staatlicher Ebene zu schaffen. Interxion, ein Anbieter von Rechenzentren, befragte nun 2'100 IT-Entscheider in acht europäischen Ländern in Unternehmen über 250 Millionen Euro Jahresumsatz, darunter 150 Studienteilnehmerinnen aus der Schweiz über den Status des Einsatzes von KI-Systemen.

Die Studie von Interxion unter IT-Entscheidern kommt zum Schluss, dass die Schweiz im europäischen Vergleich ein Vorreiter in der praktischen Umsetzung von AI-Technologien ist. Besonders aktive Branchen sind Finanzdienstleister – man denke beispielsweise an KI-gestütztes Trading – und Technologieanbieter. Aufholbedarf zeigen als Schlusslichter der staatliche Sektor sowie die Konsumgüter- und Einzelhandelsbranche.

Die Studie zielt auf eine Analyse des Bedarfs an Rechenzentren und Cloud-Plattformen; gleichzeitig zeigt sie auf, wie präsent das Thema KI in Unternehmen bereits ist und einige Branchen wie Finanzdienstleistungen revolutioniert. Andere Branchen stehen noch am Anfang und haben Potenziale noch nicht ausgeschöpft. Als wichtige Hürde werden hier von 67.3% der Schweizer Experten nicht kalkulierbare Kosten genannt. Als weitere der drei grössten Infrastrukturhürden wird gemäss Studie in der Schweiz zudem der Mangel an technischer Expertise (52.7%) wahrgenommen sowie eben das Fehlen von Rechenzentren.

Die Studie kann auf der Website von Interxion heruntergeladen werden.

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