Neuroplastizität und Neuromythen
Welche Entwicklungen im Gehirn bei jungen und erwachsenen Menschen das Verhalten beeinflussen, erläutert die Neuropsychologin Regula Everts im Interview – und räumt dabei mit einigen Glaubenssätzen zum Gehirn auf.
Das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit haben während der Covid-19-Pandemie weltweit gelitten. Dies bestätigt eine internationale Studie, für welche Forschende der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel die Schweizer Daten analysiert haben, wie die Universität Basel mitteilte. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift «Frontiers in Psychiatry» veröffentlicht.
Im internationalen Vergleich steht die Schweiz gut da. Als mögliche Gründe nennen die Forschenden das bereits vor der Pandemie höhere Wohlbefinden sowie die weniger einschneidenden Corona-Massnahmen. Auch das gute Gesundheits- und Sozialsystem habe entlastend wirken können. Am stärksten belastet waren die Menschen in Südafrika, Mexiko, Weissrussland und Kasachstan.
Innerhalb der Schweiz zeigen sich regionale Unterschiede. Im Tessin, in der Genferseeregion und in der Nordwestschweiz sind die Werte für die mentale Gesundheit tiefer und für die psychische Belastung ist höher als im Mittelland und in der Ostschweiz. Die Forschenden vermuten, dass unterschiedliche kantonale Massnahmen sowie die stärker spürbaren Einschränkungen in Ballungsräumen eine Rolle spielten.
In der Schweiz gaben 4037 Personen in drei Umfragewellen von April 2020 bis Juni 2021 Auskunft zu ihrem Wohlbefinden und 3375 zu ihrer psychischen Belastung. Die Studie basiert auf einer freiwilligen Online-Befragung. Die Stichprobe war damit laut den Forschenden nicht repräsentativ. «Dennoch liefern die Ergebnisse wichtige Anhaltspunkte», gab sich Studienleiter Christian Huber überzeugt. Weitere Auswertungen sollen zeigen, welche Risikofaktoren eine Rolle für die empfundene Belastung gespielt haben und welche Kompensationsstrategien im Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders erfolgreich waren. (sda)
Welche Entwicklungen im Gehirn bei jungen und erwachsenen Menschen das Verhalten beeinflussen, erläutert die Neuropsychologin Regula Everts im Interview – und räumt dabei mit einigen Glaubenssätzen zum Gehirn auf.
Die 5. Erhebung der Studie «Barometer Gute Arbeit», durchgeführt von Travail.Suisse, zeigt im Fünfjahresvergleich verbesserte Werte für die Zufriedenheit mit der Arbeitssituation. Deutlich zeigen sich auch Handlungsfelder für Verbesserungen – vor allem bei Stress und Weiterbildung.
vps.epas | Postfach | CH-6002 Luzern | Tel. +41 41 317 07 07 | info@vps.epas.ch