Augen-Report 2021 zeigt Zunahme von Beschwerden
Eine Studie zeigt, dass es in der Schweiz fast ein Drittel mehr Augenbeschwerden gibt als vor der Pandemie.
Die Lebenssituation im «dritten Lebensalter», also zwischen 65 und 80 Jahren, unterscheide sich aber von derjenigen im «vierten Lebensalter», also ab 80 Jahren, wurde in der Publikation «Panorama Gesellschaft Schweiz» betont. Beteiligt an der Publikation waren neben dem Bundesamt für Statistik (BFS) auch die Universitäten Freiburg und Neuenburg sowie die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW).
Im vierten Lebensalter erlebten Menschen zunehmend Krankheit und Abhängigkeit. Dabei sei das Wachstum dieser Altersgruppe relativ gesehen am Höchsten, hiess es im Bericht.
Bei den Lebens- und Haushaltsformen und bei der Lebensgestaltung nach der Pensionierung stellten die Forschenden eine wachsende Vielfalt fest. So gebe es einerseits mehr Gestaltungsmöglichkeiten, anderseits aber auch Ungleichheiten in der finanziellen Situation und der Gesundheit. Trotz der mehrheitlich guten Situation der älteren Bevölkerung sei Altersarmut weiterhin präsent.
Vor dem Hintergrund der steigenden Lebenserwartung und Diversität hat sich laut der Publikation auch die Langzeitpflege verändert. So ist die institutionelle Pflege in Alters- und Pflegeheimen rückläufig, die ambulante Pflege und Modelle wie Tagesbetreuung, Nachtbetreuung, Kurzaufenthalte in Alters- und Pflegeheimen nimmt zu.
Eine Studie zeigt, dass es in der Schweiz fast ein Drittel mehr Augenbeschwerden gibt als vor der Pandemie.
Selbst ein einziges Glas Wein pro Tag könnte die Gehirnstruktur verändern: Gemäss einer Studie im Fachmagazin «Nature Communications» geht mässiger Alkoholkonsum einher mit einem kleineren Hirnvolumen sowie einer verringerten Masse der grauen und weissen Hirnsubstanz.
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