AHV 21: Flexible Pensionierung wird vor allem von Frauen genutzt
Laut einer aktuellen Auswertung in der Fachpublikation Soziale Sicherheit CHSS nutzen insbesondere Frauen die neuen Flexibilisierungsmöglichkeiten der AHV-Reform «AHV 21».
Laut einer aktuellen Auswertung in der Fachpublikation Soziale Sicherheit CHSS nutzen insbesondere Frauen die neuen Flexibilisierungsmöglichkeiten der AHV-Reform «AHV 21».
Schweizerinnen und Schweizer sind eher dazu bereit, länger zu arbeiten, als in der Altersvorsorge Leistungskürzungen hinnehmen zu müssen. Das zeigt eine Umfrage, die im Juli im Auftrag des Krankenversicherers Groupe Mutuel und der Zeitung «Le Temps» durchgeführt wurde.
Das im Kanton Neuenburg geltende Höchstalter für Ärzte und Personen in anderen bewilligungspflichtigen Berufen im medizinischen Bereich ist nicht mit übergeordnetem Recht vereinbar. Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines Arztes gutgeheissen. Ihm wurde die Bewilligung bis zum 80. Geburtstag erteilt.
Der Bundesrat plant die nächste AHV-Reform ohne Erhöhung des Rentenalters. Aber er will darauf hinwirken, dass die Menschen länger erwerbstätig bleiben. Erste Stossrichtungen für eine Reform für die Jahre 2030 bis 2040 liegen vor.
Die Gesellschaft und mit ihr die Arbeitswelt verändern sich. Ob und wie wir die Sozialversicherungen anpassen müssen, hat Penso FDP-Nationalrat und SGK-Mitglied Andri Silberschmidt gefragt.
Das Bundesgericht hat die Beschwerden der Grünen und der SP Frauen gegen die AHV-Abstimmung von 2022 einstimmig abgewiesen. Die Abstimmung ist somit nicht annulliert. Die Rechtsfolgen wären nicht überschaubar.
Bei einer Mehrheit der Schweizer Arbeitgeber ist eine Weiterbeschäftigung auch im Rentenalter möglich, gefördert wird sie von den Unternehmen aber selten. Zudem sind die Arbeitgeber überwiegend der Meinung, dass bei Arbeitnehmenden die Bereitschaft, im Rentenalter weiterzuarbeiten, eher tief ist.
Seniorinnen und Senioren fühlen sich heute später alt. Der subjektiv gefühlte Beginn des «Altseins» habe sich von durchschnittlich 69 Jahren in den 1990er-Jahren auf rund 80 Jahre erhöht, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit.
Die SP Frauen Schweiz und die Grünen Schweiz legen Beschwerde gegen die Abstimmung von 2022 über die Erhöhung des Frauenrentenalters von 64 auf 65 Jahre (AHV 21) ein. Bei der denkbar knappen Abstimmung seien die Frauen mit falschen Argumenten um ein Jahr Rente gebracht worden.
Mehr als jeder vierte Berufstätige über 50 wurde schon einmal aufgrund seines Alters diskriminiert – in den meisten Fällen von der Führungskraft. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) hat trotz der im März abgelehnten Renteninitiative die Erhöhung des Rentenalters auf 66 Jahre vorgeschlagen. Die Erhöhung müsste in kleinen Schritten erfolgen, wie SAV-Präsident Severin Moser in einem Interview sagte.
Erstmals haben Volk und Stände mit einer Initiative einen Ausbau der AHV gutgeheissen, konkret eine 13. AHV-Rente. Das historische Ja führt dazu, dass rasch neue Finanzierungsquellen für die 1. Säule gefunden werden müssen - ohne unpopuläre Rentenaltererhöhung. Die Renteninitiative, die genau das wollte, ist gescheitert.
Am 3. März stimmt die Schweiz über die Renteninitiative ab, die zuerst das Rentenalter 66 und danach ein an die Lebenserwartung gekoppeltes Rentenalter verlangt. Laut dem überparteilichen Nein-Komitee taugt die Initiative nicht für die Reform der Altersvorsorge, und es nennt das Begehren unsozial und ungerecht.
Nächsten Frühling kommen zwei Renten-Initiativen an die Urne. Gemäss einer Umfrage stimmt die Bevölkerung gegen ein höheres Rentenalter, aber für eine höhere AHV.
Am zweiten Publica-Talk wurden erfrischende Fragen gestellt. Das Rentenalter sei schlicht abzuschaffen, forderte Elisabeth Michel-Alder. Die Sozialwissenschafterin belegte ihre steile These mit qualitativer Forschung zum Thema «Neues Alter».
Der Nationalrat empfiehlt ein Nein zur Renteninitiative der Jungfreisinnigen, und er will nun auch keinen Gegenvorschlag mehr dazu.
Der Nationalrat will eine Schuldenbremse in der AHV, als indirekten Gegenvorschlag zur Renteninitiative der Jungfreisinnigen. Die zuständige Kommission muss nun eine Vorlage erarbeiten. Über das Volksbegehren selbst hat der Nationalrat noch nicht entschieden.
Nein zu einer 13. AHV-Rente, Nein zu einem Rentenalter von 66 und mehr: Die zuständige Ständeratskommission lehnt wie der Bundesrat die beiden Renteninitiativen der Gewerkschaften und der Jungfreisinnigen ohne Gegenvorschlag ab.
Die Gewerkschaften setzen 2023 bei der Entwicklung der Löhne einen Schwerpunkt. Es brauche Reallohnerhöhungen, einen automatischen Teuerungsausgleich und mindestens 5000 Franken Monatslohn für Berufstätige mit Lehre. Ungelernte sollen mindestens 4500 Franken erhalten.
Der Bundesrat hat das Datum für das Inkrafttreten der Reform AHV 21 auf den 1. Januar 2024 festgelegt. Er hat zudem die Ausführungsbestimmungen in die Vernehmlassung geschickt. Diese dauert bis zum 24. März 2023.
Per 1. Januar 2024 soll die AHV-Reform in Kraft treten. Gleichzeitig steigt der Normalsteuersatz der Mehrwertsteuer von 7.7 auf 8.1%. Der reduzierte Satz und der Sondersatz für Beherbergung werden um je 0.1 Prozentpunkte angehoben. Was ist seitens der AHV bereits bekannt?
Die AHV 21 tritt voraussichtlich am 1. Januar 2024 in Kraft. Somit bleibt den Unternehmen rund ein Jahr Zeit, um sich darauf vorzubereiten. Eine Checkliste mit den wichtigsten Vorbereitungen, die die Unternehmen insbesondere im HR und im Payroll treffen sollten.
Mit der Revision AHV 21 ergeben sich für die Mitarbeitenden einige Änderungen: Alle Erwerbstätigen erhalten umfassendere Wahlmöglichkeiten zu Umfang und Zeitpunkt der Pensionierung. Für Frauen ab Jahrgang 1961 steigt das Referenzalter. Was müssen Mitarbeitende sonst noch wissen, und wie können Unternehmen dieses Wissen vermitteln?
Die AHV wird erstmals seit 25 Jahren substanziell reformiert. Alle Massnahmen und deren Folgen für Unternehmen und Angestellte im Überblick.
Das Handout fasst zusammen, was Unternehmen und Berufstätige über die AHV 21 wissen müssen.
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