Freude über unerwartete Kontaktaufnahme wird unterschätzt
Einem Freund oder einer Bekannten aus heiterem Himmel eine Nachricht zu schicken oder anzurufen? Das löst viel grössere Freude aus, als man im Vorfeld vielleicht denken würde, sagen Forscher.
Denn in reichen Ländern werden solche Resistenztests durchgeführt, wenn eine Therapie nicht anschlägt, wie die Universität Basel in einer Mitteilung zur Studie schreibt. In ärmeren Regionen fehlen solche Tests aber oft. Bei einem Therapieversagen können Ärztinnen und Ärzte nur Vermutungen anstellen, ob eine Resistenz des Virus oder eine unregelmässige Einnahme des Medikaments für das Therapieversagen verantwortlich ist.
In der Fachwelt wird daher diskutiert, ob mehr Resistenztests in Afrika die Behandlungserfolge bei Kindern und Jugendlichen mit HIV verbessern könnten. Weltweit leben etwa 2.6 Millionen Kinder und Jugendliche mit HIV, die grosse Mehrheit von ihnen in Afrika. Bei ihnen versagen Therapien deutlich häufiger als bei Erwachsenen. In der Studie, die in der Fachzeitschrift «The Lancet Global Health» publiziert wurde, untersuchten die Forschenden der Universität Basel mit Daten von 284 Kindern und Jugendlichen in Lesotho und Tansania, ob solche Tests tatsächlich helfen. Sie fanden dabei keinen signifikanten Unterschied in der Viruslast zwischen Gruppen mit und ohne Resistenztests.
Dass Therapien oft versagen, scheine also daran zu liegen, dass Medikamente nicht regelmässig eingenommen werden. Eine Verbesserung der Therapietreue sei daher wirkungsvoller als breite Resistenztests, so die Forschenden. Laut der Mitteilung der Universität hoffen die Forschenden, dass mehr Ressourcen in Programme zur Verbesserung der Therapietreue für Kinder und Jugendliche fliessen.
Einem Freund oder einer Bekannten aus heiterem Himmel eine Nachricht zu schicken oder anzurufen? Das löst viel grössere Freude aus, als man im Vorfeld vielleicht denken würde, sagen Forscher.
Das Bild von Long Covid schärft sich immer mehr. Hinzu kommt nun eine Studie des Kantonsspital Aarau (KSA) und des Universitätsspitals Basel, wonach 70% der in die Untersuchung eingeschlossenen hospitalisierten Corona-Patienten noch ein Jahr nach ihrem Spitalaufenthalt Folgesymptome der Krankheit aufwiesen.
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