Geschlechter-Gleichstellung geht nur langsam voran
Das Bemühen um die Gleichstellung von Männern und Frauen geht in der EU einem Bericht zufolge nur langsam voran.
Der Anteil der stark gestressten Arbeitnehmenden steige kontinuierlich und die Erschöpfung breite sich aus, teilte Travail Suisse mit. Stress habe sich damit in den letzten Jahren als grösstes Problem der Arbeitswelt manifestiert. Eine überwältigende Mehrheit von 84.2% der Arbeitnehmenden sei gelegentlich nach der Arbeit zu erschöpft, um sich noch um private oder familiäre Angelegenheiten zu kümmern. Für mehr als jeden und jede Dritte sei dies sogar oft oder sehr häufig der Fall, was für Travail Suisse einer dauerhaften Erschöpfung gleichkommt.
Das «Barometer Gute Arbeit» beleuchtete auch die Situation von Arbeitnehmenden mit gesundheitlichen Einschränkungen. Der Umfrage zufolge ist jede dritte Person von solchen Einschränkungen betroffen, rund die Hälfte von ihnen fühlt sich dadurch bei der Arbeit limitiert. Auffällig sei dabei, dass selbst bei Arbeitnehmenden, die sich stark eingeschränkt fühlten, bei mehr als zwei Dritteln keine Anpassung der Arbeit oder des Arbeitsplatzes erfolgt sei. Als Folge davon beurteilen Arbeitnehmende mit einer gesundheitlichen Einschränkung die Qualität der Arbeitsbedingungen durchgehend schlechter als ihre gesunden Kolleginnen und Kollegen.
Positive Entwicklungen sind dagegen im Bereich der Weiterbildung festzustellen. So zeige sich bei der Weiterbildungsförderung ein stärkeres Engagement der Arbeitgebenden - allerdings mit grossen Unterschieden je nach Unternehmensgrösse und Beschäftigungsgrad der Arbeitnehmenden. Insbesondere was die Anrechenbarkeit an die Arbeitszeit betreffe, seien Fortschritte erzielt worden. Nicht verändert habe sich der Anteil der Kostenübernahme durch die Arbeitgebenden. So erhalte fast die Hälfte aller Arbeitnehmenden keine oder nur eine teilweise finanzielle Unterstützung für ihre Weiterbildungsbemühungen.
Das Bemühen um die Gleichstellung von Männern und Frauen geht in der EU einem Bericht zufolge nur langsam voran.
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