Fokus Leistung & Lohn
Unternehmenskultur und Lohnsystem müssen zusammenpassen. Konkrete Beispiele und Erfahrungen zeigen, wie das gelingt.
Das Jahr 2021 stand wirtschaftlich ganz im Zeichen des Aufschwungs, der die Wirtschaft nahezu über alle Branchen hinweg beflügelte. Die Wirtschaftsleistung in der Schweiz befindet sich gemäss dem Beschäftigungsbarometer des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) bereits wieder über dem Vorkrisenniveau. Der rasante, weltweit stattfindende Aufschwung überfordere jedoch zum Teil die Produzenten auf den Beschaffungsmärkten: Der grosse Anstieg der Nachfrage führt zu Lieferengpässen, die weltweite Logistik gerät ins Stocken und die Preise steigen.
Die überdurchschnittlich gute Wirtschaftslage wirke sich auch auf den Arbeitsmarkt positiv aus. So lag die Beschäftigung bereits im 3. Quartal 2021 wieder auf Vorkrisenniveau, und die Kurzarbeit konnte in den Branchen mehrheitlich abgebaut werden. Eine überwiegende Mehrheit der zum SAV-Beschäftigungsbarometer befragten Betriebe rechne zudem mit einem weiteren Ausbau der Beschäftigung in den nächsten drei Monaten.
Der rasche wirtschaftliche Aufschwung und damit einhergehend der steigende Bedarf an Arbeitskräften stelle die Betriebe jedoch gleichzeitig vor die Herausforderung, passendes Personal zu finden. Die Gründe für den Engpass bei den Arbeitskräften seien vielschichtig, je nach Branche unterschiedlich und würden durch die Coronakrise verschärft. Einerseits hätten sich gewisse Arbeitskräfte aufgrund der Pandemie neu orientiert. Andererseits hätten sich auch die zur Besetzung einer Stelle erforderlichen Qualifikationen und Fähigkeiten während der Krise verändert.
Mit dem Beschäftigungsbarometer bietet der SAV eine Gesamtschau zur Lage der Schweizer Wirtschaft mit einem speziellen Fokus auf die branchenspezifischen Einschätzungen zur Entwicklung von Geschäftslage und Beschäftigung.
Unternehmenskultur und Lohnsystem müssen zusammenpassen. Konkrete Beispiele und Erfahrungen zeigen, wie das gelingt.
Neun Chefs von bundesnahen Betrieben haben im vergangenen Jahr über eine halbe Million Franken verdient. Das sind gleich viele wie im Vorjahr. Allerdings wurden nur für drei von sechs Spitzenposten höhere Gehälter ausbezahlt als im Jahr zuvor.
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