Die grosse Überraschung, die keine ist
Die grösste Überraschung der Demografie ist nicht die Entwicklung selbst – sondern dass wir immer noch überrascht tun.
Die grösste Überraschung der Demografie ist nicht die Entwicklung selbst – sondern dass wir immer noch überrascht tun.
Die Generation Z gewichtet Selbstbestimmung und unmittelbare Lebensqualität hoch, sieht sich jedoch zugleich mit steigenden Lebenshaltungskosten und nichtlinearen Erwerbsverläufen konfrontiert. Zudem wächst die Skepsis gegenüber dem Vorsorgesystem. Daraus entsteht ein Spannungsfeld zwischen kurzfristigen Prioritäten und langfristiger finanzieller Absicherung.
Teilzeit, Erwerbsunterbrüche und individuelle Lebensentwürfe stellen die berufliche Vorsorge vor Herausforderungen. Lukas Müller-Brunner erklärt, warum das System dennoch funktioniert, wo Eigenverantwortung gefragt ist und weshalb Kommunikation und Verständnis entscheidend für die Zukunft der 2. Säule sind.
Vorsorge beginnt mit fairen Löhnen, gesunden Arbeitsbedingungen und der Frage, wie Erwerbs- und Sorgearbeit verteilt werden. Gewerkschafter Jonas Eggmann plädiert im Gespräch mit Penso für eine soziale Absicherung, die sich stärker an der Lebensrealität orientiert.
Mit dem Teilzeit-Trend und dem Rückgang traditioneller Erwerbsmodelle steigen die Vorsorgerisiken: Muss das Solidaritätsprinzip neu verhandelt werden?
Über die Finanzierung der 13. AHV-Rente gibt es nach wie vor keine Einigung. Der Nationalrat hält daran fest, die Rentenerhöhung nur aus der Mehrwertsteuer zu finanzieren. Er will diese befristet bis 2033 erhöhen. Nun ist wieder der Ständerat am Zug.
Die Schweizer Pensionskassen haben im vergangenen Jahr dank der starken Entwicklung an den Finanzmärkten eine rekordhohe Verzinsung der Altersguthaben erzielt. Dabei waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Kassen gross. Sie betrugen teils mehr als 7 Prozentpunkte.
Jérôme Cosandey leitet seit Mai 2025 die Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Im Interview erklärt er, wie die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist, wie Künstliche Intelligenz (KI) und die Pensionierung der Babyboomer den Arbeitsmarkt verändern und warum Weiterbildung für alle unverzichtbar ist.
Bei der IV versicherte Personen sollen bei Gutachten nicht mehr Einfluss auf die Wahl von Sachverständigen erhalten. Der Ständerat hat eine entsprechende Vorlage abgelehnt - und stellt sich damit gegen den Nationalrat.
Der Bundesrat hat am 27. Mai 2026 beschlossen, die aktuell auf 24 statt der gesetzlich vorgesehenen 12 Monate festgelegte Höchstdauer für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) ein weiteres Mal zu verlängern. Diese Verlängerung gilt bis zum 31. Januar 2027.
vps.epas | Postfach | CH-6002 Luzern | Tel. +41 41 317 07 07 | info@vps.epas.ch