Sozialausgaben der Schweiz deutlich unter dem OECD-Schnitt
Die Schweiz hat 2022 rund 17% des Bruttoinlandprodukts für soziale Belange ausgegeben. Sie lag damit auf dem drittletzten Platz der 26 OECD-Länder, von denen entsprechende Daten vorlagen.
In den beiden Vorjahren hatte die ALV allerdings noch Einnahmenüberschüsse in Milliardenhöhe erzielt. Im Jahr 2024 konnte ein Einnahmenüberschuss im Umfang von 1.4 Mrd. Franken verbucht werden, 2023 waren es gar 2.8 Milliarden.
In der Rechnung 2025 steht ein tieferer Gesamtertrag von 8.4 Mrd. Franken einem höheren Gesamtaufwand von 8.7 Milliarden gegenüber. Mehr Personen hatten im Laufe des Jahrs Arbeitslosenentschädigung beansprucht als noch 2024, und auch die Zahlungen für die Kurzarbeit sind gestiegen. Mit einem Jahresdurchschnitt von 2.8% lag die Arbeitslosenquote 2025 auf ihrem langjährigen Durchschnittswert. In ihrer Dezemberprognose rechnet die Expertengruppe Konjunkturprognosen des Bunds für das Jahr 2026 mit einem langsameren und allmählich auslaufenden Anstieg der Arbeitslosigkeit. Im Jahresdurchschnitt käme die Arbeitslosenquote gemäss Prognose bei 3.1% und damit leicht über ihrem langjährigen Durchschnitt bzw. ihrem sogenannt «konjunkturneutralen» Niveau zu liegen.
Auf der Gegenseite fielen indes die Beiträge der öffentlichen Hand tiefer aus. Der Bund hatte laut den Angaben im Rahmen eines Massnahmenpakets angekündigt, seine Leistungen an die ALV für die Jahre 2025 bis 2029 um insgesamt 1.25 Mrd. Franken zu kürzen.
Für 2025 seien die Leistungen des Bunds dabei vollumfänglich entfallen, so das Seco.
Die Schweiz hat 2022 rund 17% des Bruttoinlandprodukts für soziale Belange ausgegeben. Sie lag damit auf dem drittletzten Platz der 26 OECD-Länder, von denen entsprechende Daten vorlagen.
Der Bundesrat will die Wirksamkeit weiterer Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung überprüfen und Vergütungen zurückfahren.
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