Bundesrat will Krankenkassen-Vergütungen prüfen und so 60 Millionen sparen
Der Bundesrat will die Wirksamkeit weiterer Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung überprüfen und Vergütungen zurückfahren.
Mit dem erstmals publizierten Beschäftigungsbarometer analysiert der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) den Arbeitsmarkt mittels eines vertieften Branchenvergleichs. Darin spiegelt sich der Wirtschaftseinbruch je nach Branche unterschiedlich stark. «Prekär geht es im Maschinenbau und im Tourismus zu», stellte SAV-Chefökonom Simon Wey fest. Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) sei von der Coronakrise zu einem Zeitpunkt getroffen worden, als sie bereits mit einem starken Franken und einem empfindlichen Nachfragerückgang aus der EU, den USA und China zu kämpfen gehabt habe. SAV-Präsident Valentin Vogt rechnet mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit auf über 200 000 Betroffene von derzeit 164 000 Arbeitslosen.
Trotz der Erholung im Sommer blieben die Beschäftigungsaussichten verhalten bis schlecht. «Die neuen Unsicherheiten als Folge der wieder restriktiveren Schutzmassnahmen sowie erneuter Lockdowns in wichtigen Absatzmärkten dürfte die Situation weiter eintrüben», heisst es im Beschäftigungsbarometer des SAV.
Im bereits von der ersten Welle hart getroffenen Gastgewerbe drohten erneut Firmenkonkurse und Stellenverluste. «Die Gefahr besteht, dass wichtige Teile der Infrastruktur verloren gehen», heisst es im Bericht. Auch im Bau sind die Aussichten nicht rosig: Während die Geschäftslage in den meisten Unterbranchen des Baugewerbes wieder leicht positiv seien, bleibe die Beschäftigung im negativen Bereich, stellt der SAV fest.
Das SAV-Beschäftigungsbarometer wird künftig halbjährlich publiziert. (awp/sda/he)
SAV-Beschäftigungsbarometer (PDF)
Präsentation des ersten SAV-Beschäftigungsbarometers von Simon Wey (PDF)
Der Bundesrat will die Wirksamkeit weiterer Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung überprüfen und Vergütungen zurückfahren.
Die Mindestansätze der Kinder- und Ausbildungszulagen werden per 1. Januar 2025 angehoben. Die Kinderzulage wird von 200 auf 215 Franken pro Monat und die Ausbildungszulage von 250 auf 268 Franken pro Monat erhöht. Es handelt sich um die erste Anpassung seit Inkrafttreten des Familienzulagengesetzes im Jahr 2009.
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