Fokus Familienzulagen
Welche Leistungsarten die Familienzulagen bieten, wie hoch die Zulagen und Beiträge in den Kantonen sind und wie der Arbeitgeber korrekt abrechnet.
Die Last durch die Krankenkassenprämien sei für viele Haushalte und Einzelne ein echtes Problem, teilte die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnnen und -direktoren (GDK) in einem Communiqué mit. Die Prämienentlastungs- und die Kostenbremse-Initiative würden indessen nichts zur Lösung beitragen.
Das Gesundheitswesen unterscheide sich kantonal. Darum sei die Prämienverbilligung auch unterschiedlich ausgestaltet. 2022 hätten die Kantone 2.5 Mrd. Franken dafür ausgegeben. Bei einem Ja zur Prämienentlastungs-Initiative würden sie ihre Autonomie verlieren. Zudem wären die Mehrkosten ohne Steuererhöhungen und Sparmassnahmen nicht zu finanzieren.
Die Kostenbremse-Initiative gefährde eine gute, zeitgemässe Versorgung für alle. Sie blende nämlich aus, dass ein Teil des Kostenwachstums gerechtfertigt sei und sich aus der Alterung der Bevölkerung sowie dem medizinischen Fortschritt ergebe.
Einen Schwerpunkt der Tagung bildete die integrierte Versorgung. Die bessere Vernetzung ist seit 2019 ein zentrales Thema für die Konferenz. Sie erarbeitete dazu einen Leitfaden und will das Thema weiter vorantreiben. Vor allem brauche es Verbesserung beim digitalen Datenaustausch, hielt die Plenarversammoung fest.
Einen Bremsklotz für die integrierte Versorgung ortete die GDK in der unterschiedlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen. Deshalb unterstützt sie die mit dem Referendum bekämpfte einheitliche Finanzierung (Efas). Diese Reform sei breit abgestützt und fördere eine kostensenkende Verlagerung vom stationären in den ambulanten Bereich. Die Referendumsabstimmung sollte noch 2024 stattfinden.
Welche Leistungsarten die Familienzulagen bieten, wie hoch die Zulagen und Beiträge in den Kantonen sind und wie der Arbeitgeber korrekt abrechnet.
Wer sich im Ausland aufhält, sollte sich über die Deckung der Krankenversicherung informieren. Je nach Dauer und Gebiet empfiehlt sich eine internationale Versicherung. Bei regelmässigen Auslandseinsätzen und insbesondere bei Entsendungen ist auch das Unternehmen gefordert.
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