Suva kann Prämien 2027 auf tiefem Niveau halten
Die Suva senkt die Prämien im nächsten Jahr in der Berufsunfallversicherung um 0.8% und in der Nichtberufsunfallversicherung um 0.7%. Die Prämien blieben damit auf historischem tiefem Niveau.
«Ich fordere alle Akteure nachdrücklich auf: Übernehmen Sie Ihren Teil der Verantwortung und legen Sie konkrete, mehrheitsfähige Sparvorschläge vor», sagte Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider vor den Medien nach der Ablehnung der Kostenbremse-Initiative mit rund 63% und der Ablehnung der Prämienentlastungs-Initiative mit rund 56%.
Vorschläge ins Spiel gebracht haben am Sonntag SVP, FDP, Mitte und SP. Die SP kündigte eine Initiative für eine öffentliche Krankenkasse an, die sie 2025 lancieren will. Die bürgerlichen Parteien verwiesen auf den Gegenvorschlag des Parlaments, der nun in Kraft tritt, sofern kein Referendum dagegen ergriffen wird. Zudem plädierten sie an den Parteipräsidentenrunden in «Blick-TV» und im Schweizer Fernsehen SRF für eine Reduktion der Grundleistung der Krankenkassen. Die Mitte überlegt sich, eine Initiative für eine bessere Koordination der Kantone bei der Spitalplanung zu lancieren, wie Parteipräsident Gerhard Pfister im SRF sagte.
Es brauche auch die Unterstützung für Projekte, die bereits auf dem Tisch lägen, sagte Baume-Schneider. Sie erwähnte dabei etwa die Vorlage zur einheitlichen Finanzierung im Gesundheitswesen, die voraussichtlich Ende Jahr zur Abstimmung kommt. (sda)
Die Suva senkt die Prämien im nächsten Jahr in der Berufsunfallversicherung um 0.8% und in der Nichtberufsunfallversicherung um 0.7%. Die Prämien blieben damit auf historischem tiefem Niveau.
Bei 29 Versicherern haben 618424 Betriebe eine Versicherung nach UVG abgeschlossen, insgesamt sind in der Schweiz über 5 Millionen Erwerbstätige versichert. Das Unfallrisiko ist insgesamt vor allem bei der Arbeit rückläufig.
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