Säule 3a: Keine höheren Einzahlungen
Der Ständerat will den Höchstbetrag für Einzahlungen in die Säule 3a nicht erhöhen. Anders als zuvor der Nationalrat hat er eine parlamentarische Initiative abgelehnt.
Die Schweiz gehört weiterhin zu den Ländern mit den besten Altersvorsorgesystemen der Welt. Im Mercer CFA Institute Global Pension Index 2025 erreicht sie 72.4 Punkte und verteidigt damit ein solides B-Rating. Im internationalen Vergleich belegt die Schweiz einen Platz im oberen Drittel der insgesamt 52 bewerteten Länder.
Besonders gut schneidet die Schweiz in der Kategorie Integrität ab, wo sie mit 81.6 Punkten zu den Spitzenreitern zählt. Auch bei der Nachhaltigkeit (72.9 Punkte) zeigt das Schweizer Drei-Säulen-System seine Stärke: stabile Finanzierungsgrundlagen, breite Abstützung und ein robustes Governance-System. Schwächer fällt das Urteil bei der Angemessenheit der Leistungen aus (66.3 Punkte). Hier zeigt sich laut Mercer, dass die Renten im Verhältnis zum Einkommen nicht mehr überall ein existenzsicherndes Niveau erreichen – insbesondere für Personen mit diskontinuierlichen Erwerbsbiografien oder tiefen Einkommen.
Gegenüber dem Jahr 2024 hat sich die Schweiz leicht verbessert (+0.9 Punkte). Grund dafür sind aktualisierte Wirtschaftsdaten und eine erweiterte Bewertung der finanziellen Stabilität. Global gesehen ist die Schweiz damit auf Augenhöhe mit Ländern wie Kanada, dem Vereinigten Königreich oder Deutschland, bleibt aber deutlich hinter den Spitzenreitern wie den Niederlanden (85.4 Punkte), Island (84) und Dänemark (82.3).
Mercer nennt mehrere Handlungsfelder, um die langfristige Stabilität zu sichern:
Das Rentenalter sollte schrittweise an die steigende Lebenserwartung angepasst werden.
Die Teilauszahlung von Altersguthaben als Kapital müsse begrenzt werden, um die Rentensicherheit zu stärken.
Eine bessere Governance und Professionalisierung der Pensionskassen könne Effizienz und Vertrauen erhöhen.
Langfristig solle die Konsolidierung kleiner Vorsorgeeinrichtungen geprüft werden, um Verwaltungskosten zu senken.
Der Ständerat will den Höchstbetrag für Einzahlungen in die Säule 3a nicht erhöhen. Anders als zuvor der Nationalrat hat er eine parlamentarische Initiative abgelehnt.
Ist bereits ein Vorsorgefall eingetreten, kann kein weiterer mehr geltend gemacht werden. Die Ansprüche auf Alters-, Invaliden- oder Hinterlassenenleistungen schliessen einander aus.
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