Ständerat gegen 13. Rente für IV-Rentner
Der Ständerat ist gegen eine 13. IV-Rente für Bezügerinnen und Bezüger mit Ergänzungsleistungen. Er hat eine Motion der SGK mit dieser Forderung abgelehnt. Das Geschäft ist damit vom Tisch.
Forderungen nach einer 13. Rente auch für IV-Bezügerinnen und -Bezüger waren nach dem Ja zur 13. AHV-Rente im März 2024 laut geworden. Der Bundesrat winkte allerdings ab und verwies auf die knappen Bundesfinanzen. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Ständerats verabschiedete ihre Motion mit 6 zu 5 Stimmen. Gemäss dem Text soll einen Zwölftel der IV-Jahresrente als Zuschlag erhalten, wer im Dezember desselben Jahres Anrecht auf Ergänzungsleistungen (EL) hat.
Die Mehrheit argumentiert, dass AHV-Bezüger mit EL bessergestellt seien als IV-Bezüger mit EL. Erstere erhielten mit dem neuen Verfassungsartikel einen «Dreizehnten», der ihre EL nicht tangieren dürfe, letztere nicht. Das sei stossend und müsse behoben werden. Eine bürgerliche Minderheit lehnt die Motion ab. Ende 2023 wären nach Berechnungen der SGK 112000 Personen betroffen gewesen. Eine 13. IV-Rente für sie hätte zu Mehrausgaben von mindestens 166 Mio. Franken geführt. 99 Millionen davon hätte der Bund tragen müssen und 67 Millionen die Kantone.
Eine knappe Mehrheit der SGK des Nationalrats fordert mit einer parlamentarischen Initiative bereits einen «Dreizehnten» in der Invalidenversicherung, aber für alle IV-Rentnerinnen und Rentner. Die Ständeratskommission lehnt das ab. Angesichts der angespannten Finanzlage sei keine undifferenzierte zusätzliche Unterstützung angezeigt, findet sie.
Der Ständerat behandelt die Motion seiner SGK in der Frühjahrssession.
Der Ständerat ist gegen eine 13. IV-Rente für Bezügerinnen und Bezüger mit Ergänzungsleistungen. Er hat eine Motion der SGK mit dieser Forderung abgelehnt. Das Geschäft ist damit vom Tisch.
Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im Mai 2025 gegenüber dem Vormonat um 2157 (-1.7%) auf 127944. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 22479 (+21.3%). Die Arbeitslosenquote verharrte im Mai 2025 bei 2.8%.
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