Jonglieren mit mehreren Hüten
Das Amt als Stiftungsrätin ist sowohl herausfordernd als auch bereichernd. Penso sprach mit HR-Leiterin Silja Drack über ihre Erfahrungen im Stiftungsrat der Pensionskasse Thurgau.
Die Erhöhung der Kostenbeteiligung zur Entlastung der Notaufnahmen sei «bürokratisch und wirkungslos», teilte die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Ständerats mit. Sie lehne die Gebühr ab und wolle nicht auf die von ihrer Schwesterkommission ausgearbeitete und vom Nationalrat in der Frühjahrssession 2026 knapp gutgeheissene Vorlage eintreten.
Der Vorschlag zielt darauf ab, die Spitalnotaufnahmen zu entlasten sowie die steigenden Kosten im Gesundheitssystem zu dämpfen, wie es in der Begründung der zugrunde liegenden parlamentarischen Initiative hiess. Dabei sind für gewisse Personengruppen Ausnahmen vorgesehen. Die Gebühr soll sich an erwachsene Personen richten, die mit eigener Kraft durch den Eingang des Spitalnotfalls gehen können.
Wie der Bundesrat, die Mehrheit der Kantone und eine Mitte-Links-Allianz im Nationalrat sieht die SGK die Gebühr nicht als Lösung, sondern vielmehr als Problem. Sie unterstütze zwar das Ziel, die Notaufnahmen der Spitäler zu entlasten. Die vorgeschlagene Lösung sei aber «wirkungslos oder sogar kontraproduktiv».
In Randregionen sowie ausserhalb der üblichen Öffnungszeiten und an den Wochenenden seien die Notaufnahmen der Spitäler bei Notfällen oft die einzige Anlaufstelle, lautet der Tenor in der Ständeratskommission. Zudem würde die Vorlage für zahlreiche Akteure des Gesundheitssystems einen administrativen Mehraufwand mit sich bringen.
Im Weiteren bestünde die Gefahr, dass gewisse erforderliche Arztbesuche aufgeschoben oder ganz unterlassen werden, was negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Patientinnen und Patienten hätte und langfristig wiederum Mehrkosten verursachen könnte. Deshalb seien alternative Lösungen vorzuziehen. Dazu gehörten beispielsweise die Verbesserung der Triage, die Förderung und Aufwertung der medizinischen Grundversorgung sowie die Stärkung der Gesundheitskompetenz der versicherten Personen. (sda)
Das Amt als Stiftungsrätin ist sowohl herausfordernd als auch bereichernd. Penso sprach mit HR-Leiterin Silja Drack über ihre Erfahrungen im Stiftungsrat der Pensionskasse Thurgau.
Natalie Rüedi ist HR-Leiterin bei Emmi und Arbeitgebervertreterin im Stiftungsrat der Emmi Vorsorgestiftung. Im Interview erklärt sie die Bedeutung der firmeneigenen Pensionskasse, wie Emmi die Mitarbeitenden auf die Pensionierung vorbereitet und wie sie ihre Doppelfunktion erlebt.
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