Umverteilung von Erwerbstätigen zu Rentenbeziehenden stabil
Die Ungleichheit bei der Einkommensverteilung in der Schweiz hat sich 2023 kaum verändert. Auch im europäischen Vergleich steht die Schweiz durchschnittlich da.
Die Ungleichheit bei der Einkommensverteilung in der Schweiz hat sich 2023 kaum verändert. Auch im europäischen Vergleich steht die Schweiz durchschnittlich da.
Neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen Alleinerziehende oft auch vor finanziellen Herausforderungen: Der Vorsorgemonitor der Axa zeigt, dass sie im Vergleich zu klassischen Familien weniger Vorsorgemassnahmen treffen können. Zudem fühlen sie sich schlechter über die eigene Altersvorsorge informiert.
Beschäftigte der Gebäudetechnik-Branche können ab 2027 ab dem 60. Altersjahr in den Vorruhestand gehen. Darauf haben sich die Sozialpartner suissetec, Unia und Syna im neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt.
Reicht das für die Pension angesparte Geld aus, um den Ruhestand geniessen zu können? Viele Schweizerinnen und Schweizer im Erwerbsalter sind skeptisch, wenn es um die Beantwortung dieser Frage geht. Rentnerinnen und Rentner schätzen derweil ihre finanzielle Lage zumeist positiv ein.
Das französische Parlament hat für eine Aussetzung der umstrittenen Rentenreform von Präsident Emmanuel Macron gestimmt. Die Änderung sieht vor, die 2023 beschlossene Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre bis Januar 2028 nicht weiter voranschreiten zu lassen. Damit liegt die Reform bis nach der kommenden Präsidentschaftswahl 2027 auf Eis.
Im globalen Vergleich liegt das schweizerische Drei-Säulen-System weiterhin weit vorn. Doch laut dem Mercer-Index 2025 droht ohne Reformen ein schleichender Leistungsabbau.
Vor allem Frauen, Teilzeitangestellte und Mehrfachbeschäftigte sowie Personen, die auf Abruf arbeiten, fallen überdurchschnittlich oft unter die Eintrittsschwelle in die Pensionskasse – mit gravierenden Folgen für ihre Altersvorsorge. Das zeigt eine Studie der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) im Auftrag des Kaufmännischen Verbands Schweiz.
Verantwortung vor Rendite: Die Schweizer Bevölkerung erwartet eine nachhaltige Anlagestrategie der Pensionskassen – und spricht sich deutlich gegen die steuerliche Angleichung von Kapital- und Rentenbezug aus. Die Rente steht höher im Kurs als der Kapitalbezug.
Schweizerinnen und Schweizer sind in der Altersvorsorge für die Umsetzung neuer Lösungsansätze bereit. Eine Mehrheit bevorzugt etwa ein flexibles Rentenalter sowie eine stärkere Kapitaldeckung in der AHV.
Schweizerinnen und Schweizer sind eher dazu bereit, länger zu arbeiten, als in der Altersvorsorge Leistungskürzungen hinnehmen zu müssen. Das zeigt eine Umfrage, die im Juli im Auftrag des Krankenversicherers Groupe Mutuel und der Zeitung «Le Temps» durchgeführt wurde.
Seit 2002 sind die Renten in der Schweiz um 16% geschrumpft. Zwar gibt es immer mehr Geld aus der AHV – ab 2026 wird die Rente sogar 13 Mal im Jahr ausbezahlt. Aber die Pensionskassen haben ihre Leistungen reduziert. Bei vielen ersetzen die Renten aus Pensionskasse und AHV nicht einmal die Hälfte des letzten Lohns. Der aktuelle Pensionierungs-Barometer des Vermögenszentrums zeigt auch: Überraschend viele Menschen glauben, dass sie ihre Pensionierung problemlos finanzieren können.
Für eine unzureichende Altersvorsorge gibt es unterschiedliche Gründe. Eine Ursachenforschung mit konkreten Lösungsansätzen.
Über die Hälfte der jungen Menschen in der Schweiz machen sich Sorgen um ihre aktuelle finanzielle Lage. Und auch die finanzielle Absicherung im Alter bereitet vielen Kopfzerbrechen. In der Liste der grössten Sorgen stehen die Lebenshaltungskosten bei der Generation Z und den Millennials in der Schweiz auf dem 1. Platz.
Travail Suisse hat an seiner Delegiertenversammlung seine Unterstützung als Trägerorganisation der Familienzeit-Initiative bekräftigt. Ausserdem fordern die Delegierten die Gutheissung der ausgehandelten innenpolitischen Kompensationsmassnahmen für einen starken Lohnschutz sowie eine sichere und stabile Altersvorsorge.
Viele Menschen in der Schweiz wollen sich den Traum vom Eigenheim erfüllen. Laut einer Umfrage von Raiffeisen Schweiz greifen sie dafür immer häufiger auf ihre Altersvorsorge zurück.
Das Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik (BFS) prognostiziert für die Schweiz ein Wohnbevölkerungswachstum von aktuell 9 auf 10,5 Millionen im Jahr 2055. Das Verhältnis von Personen im Rentenalter zur Erwerbsbevölkerung wird in den nächsten 30 Jahren von heute 38% auf über 50% ansteigen.
Die 13. AHV-Rente kann ab 2026 ausbezahlt werden, und den Pensionierten zugestellt wird sie jeweils im Dezember. Das Parlament hat dafür grünes Licht gegeben. Wie der «Dreizehnte» für Pensionierte finanziert werden soll, ist allerdings noch nicht geregelt.
Seit diesem Jahr bietet die Transparenta Pensionskasse eine stufenweise sinkende Altersrente an. Diese Rente bietet mehr Flexibilität beim Bezug und mehr Garantien im Todesfall.
Was ist das Geheimnis eines gesunden langen Lebens? Welche Rolle spielen dabei unsere Organe, Ängste und Hormone? Der Sanitas Health Forecast 2024 zeigt, wie sich die Schweizerinnen und Schweizer in Sachen Gesundheit verhalten und wie sie über Gesundheitsthemen denken. Eine unabhängige Redaktion sowie Fachpersonen aus den Bereichen Medizin, Wissenschaft und Zukunftsforschung liefern Erkenntnisse und Ratschläge zur Förderung von Gesundheit und Langlebigkeit.
Wie kann das trockene Thema Vorsorge einem breiten und auch jungen Publikum schmackhaft gemacht werden? Die Autoren Erwin W. Heri, Iwan Brot und Patrick Eugster haben sich dieser Herausforderung gestellt. In einem Smartbook erklären sie das Schweizer Vorsorgesystem in verständlichen Worten und mit zahlreichen kurzen Lernvideos, Podcasts und Illustrationen. Die Leserinnen und Leser werden motiviert, für ihre finanzielle Zukunft vorzusorgen.
Im Jahr 2023 ist die Zahl der Neurenten in der beruflichen Vorsorge im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen. Der Bezug des Alterskapitals nahm hingegen weiter zu. Ausschliesslich eine Kapitalleistung bezogen 41% der neu Leistungsberechtigten.
48% der Bevölkerung in der Schweiz lehnen den bundesrätlichen Vorschlag zur Sanierung des Bundeshaushalts ab. Insbesondere bei der AHV soll nicht gespart werden und den Wegfall der Steuerprivilegien beim Kapitalbezug befürworten nur wenige.
Personen, die in bestimmten Jahren keine Beiträge oder nur Teilbeträge in die 3. Säule eingezahlt haben, können diese Beiträge künftig auch nachträglich in Form von Einkäufen einzahlen. Der Bundesrat hat die erforderlichen Änderungen der Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung von Beiträgen an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3) gutgeheissen.
50 Jahre nach Einführung des Drei-Säulen-Systems braucht unsere Altersvorsorge ein Update. Findet der Think Tank Avenir Suisse und schlägt ein Fünf-Säulen-System vor, um die Finanzierung der Langzeitpflege mit einem Pflegekapital neu zu regeln.
Das Schweizer Altersvorsorgesystem landet in einem weltweiten Vergleich von Pensionssystemen erneut im oberen Drittel. Gemäss dem «Global Pension Index 2024» haben weiterhin die Niederlande das beste Vorsorgesystem, gefolgt von Island und Dänemark. Schlusslicht ist Indien.
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