Der Raum arbeitet mit
Wer Leistung will, muss Arbeitsräume schaffen, die sich an menschliche Bedürfnisse anpassen. Die Architekturpsychologin Martina Guhl erklärt, welche Prinzipien dafür entscheidend sind.
Wer Leistung will, muss Arbeitsräume schaffen, die sich an menschliche Bedürfnisse anpassen. Die Architekturpsychologin Martina Guhl erklärt, welche Prinzipien dafür entscheidend sind.
In postpandemischen Zeiten hybrider Arbeitsmodelle wird das Büro neu verhandelt – als multifunktionaler Workspace zwischen Flexibilität und Fokus.
Der Mensch scheint weitgehend ein Gewohnheitstier zu sein - so das Resultat einer Studie. Demnach liegen den meisten menschlichen Handlungen im Alltag keine bewussten Entscheidungen zugrunde, sondern Routinen. Das berichtet ein internationales Forschungsteam in der Fachzeitschrift «Psychology & Health».
Innovationspsychologe Benjamin Sager spricht im Interview über den Umgang mit Prokrastination und Ablenkungen im Arbeitsalltag sowie über die Vorbildfunktion von Führungskräften.
Die Fähigkeit der Emotionsregulation senkt nicht nur die Risiken von Gewalteskalationen, sondern führt zu erfolgreicheren Interaktionen und verbesserter Dienstleistungsqualität. Die Arbeitspsychologin Andrea Fischbach erklärt im Gespräch mit Penso, warum diese Kompetenz im Arbeitsleben so wichtig ist.
In der Arbeitswelt bietet ADHS sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Hintergründe zur Entwicklungsstörung und gewinnbringenden Umgang damit.
Ungefähr 200000 Menschen in der Schweiz leben mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS). Viele Fälle sind nicht diagnostiziert. Vor allem bei Frauen findet eine Diagnose häufig erst im Erwachsenenalter statt. Die Neuropsychologin Julia Frey erklärt das Störungsbild und macht Mut für einen offenen Umgang mit ADHS in der Arbeitswelt.
Nach neun Jahren als HR-Direktorin der Stadt Zürich kehrt die passionierte Organisationspsychologin Daniela Eberhardt als Direktorin des Departements Angewandte Psychologie ins Hochschulumfeld zurück. Ein Rück- und Ausblick.
Typisch narzisstische Verhaltensweisen bergen Risiken, die es zu unterbinden gilt. Menschen mit narzisstischen Persönlichkeitsanteilen sollten aber nicht pathologisiert werden.
Narzissmus verstört, ist aber nicht in jedem Fall eine Störung.
Erfahren, wie und warum wir auf eine bestimmte Weise entscheiden, handeln und fühlen? Das wollten wir bestimmt alle schon mal. Vor allem, wenn die Entschlüsselung eines solchen Codes uns erlauben würde, Menschen besser zu verstehen, gezielter zu motivieren und adäquater zu führen.
Der Psychoanalytiker Erich Fromm hat sich eingehend der Frage gewidmet, wie menschliches Handeln geprägt wird – individuell und in der Gesellschaft. Seine Bücher waren Bestseller und sind heute Klassiker: «Die Kunst des Liebens», «Haben oder Sein» (1976) u. v. a. m. Fromms Nachlassverwalter und letzter Assistent Dr. Rainer Funk befasst sich mit der Frage, welche Bedeutung Fromm für eine Analyse menschlichen Verhaltens in Zeiten der Digitalisierung hat. Er erläutert sein Konzept des ich-orientierten Menschen und die Konsequenzen für Führung im Unternehmen.
Wie es sich entwickelt, welche Faktoren seine Leistungsfähigkeit beeinflussen und wie kognitive Fähigkeiten trainiert werden können.
Welche Entwicklungen im Gehirn bei jungen und erwachsenen Menschen das Verhalten beeinflussen, erläutert die Neuropsychologin Regula Everts im Interview – und räumt dabei mit einigen Glaubenssätzen zum Gehirn auf.
Das Arbeiten im Homeoffice steigert laut einer Studie aus Deutschland häufig den beruflichen Stress. So machten 28% der Beschäftigten im Homeoffice häufig unbezahlte Überstunden.
Psychologinnen und Psychologen können ab dem 1. Juli ihre Arbeit selbst über die Krankenkassen abrechnen. Ziel der neuen Regelung ist die Vereinfachung des Zugangs für Patienten zur Psychotherapie. Die Tarifpartner allerdings hadern noch.
Routinetätigkeiten werden oft als unattraktive Beschäftigungen abgewertet. Obschon auch Routinetätigkeiten sehr reichhaltig und abwechslungsreich sein können, erlebt nicht jede Person sie als erfüllend. Wie unterscheidet man im Rekrutierungsprozess Personen, die Routine mögen, von solchen, die veränderungsfreudig sind? Mit welchen Stichworten gestaltet man das Jobprofil?
Warum Routinen wichtig sind und warum sie gerade in Veränderungssituationen unterstützen können. Ein Gespräch mit dem Organisations- und Arbeitspsychologen Dr. Wolfgang Schnell.
Sich selbst zu präsentieren und andere von den eigenen Fähigkeiten oder Dienstleistungen face-to-face überzeugen zu müssen, kann für introvertierte Menschen eine Tortur darstellen. Während Extrovertierte locker drauflosplaudern, sind Introvertierte gestresst. Matthew Pollard war selbst davon betroffen. Er schildert in seinem Buch, mit welchen Kniffen und Taktiken strategisches Networking auch für Introvertierte stressfrei und erfolgreich werden kann.
Treppe oder Rolltreppe? Wären Menschen vernünftig, würden sich diese Fragen kaum stellen. Prävention wäre eine Sache der besseren Argumente. Warum Rolltreppe und Cheesecake gute Vorsätze ausbremsen und wie Nudging-Techniken helfen können, erläuterten Experten anlässlich der 23. Nationalen Gesundheitsförderungs-Konferenz.
Um die tägliche Informationsflut zu bewältigen, reduziert unser Gehirn radikal – das ist effizient und hilfreich. Doch bei dieser Bewältigung nutzen wir unbewusst Vorurteile. Diese unbewussten Verzerrungen oder Biases können dafür verantwortlich sein, wenn bei Rekrutierungen oder Beförderungen die weiblichen Talente übersehen werden. Wie entstehen solche unbewussten Vorurteile, und wie können wir sie im Arbeitsalltag überwinden?
Wie man im Unternehmen Ziele so setzt, dass sie auch tatsächlich erreicht werden, und wie man dabei die leistungssteigernde Motivation der Mitarbeitenden fördert, ist ein komplexes Thema. Die sozialpsychologische Forschung beschäftigt sich damit seit den 1980er Jahren und erkundet, welche Bedingungen beim Setzen von Zielen tatsächlich leistungsfördernde Effekte generieren.
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