Berührungen können Schmerz und Angst lindern
Eine Umarmung kann wohltuende Wirkung entfalten. Für positive Effekte muss diese aber gar nicht von einem Menschen kommen. Studien zeigen, dass auch Berührungen von Robotern oder Stofftieren helfen.
Die Befragten nannten Sport, Freizeit, Hobbys und soziale Kontakte als hilfreiche Massnahmen. Auffällig sei, dass die Akzeptanz professioneller Hilfe stark zugenommen habe, teilte die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz mit. 11% nannten professionelle Hilfe als Ressource. Vor zwei Jahren lag der Wert noch bei 1%.
Bei langfristigen Tiefs suchten die Leute gemäss der Gesundheitsförderung am häufigsten Hilfe im engen sozialen Umfeld oder bei Fachpersonen wie Psychologinnen, Psychiatern oder Hausärztinnen. Bekannte Unterstützungsangebote wie Pro Juventute, die Dargebotene Hand (143) oder das Kinder- und Jugendtelefon 147 sind die bekanntesten Anlaufstellen. Die Studie zeigt Unterschiede zwischen den Altersgruppen auf. 65- bis 95-Jährige wenden sich häufiger an ihren Hausarzt, während 15- bis 34-Jährige häufiger digitale Angebote wie Selbsthilfe-Websites oder -Apps nutzen. Generell nutzen Frauen häufiger professionelle Unterstützungsangebote als Männer.
Nach wie vor würden Hindernisse bestehen, die Menschen davon abhalten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine Hürde sei vor allem das Gefühl, andere nicht mit den eigenen Problemen belasten zu wollen. Viele empfinden es als peinlich oder unangenehm, über ihre psychischen Probleme zu sprechen. Daher sei es wichtig, aufzuklären, dass das Teilen von Gefühlen oder das Aufsuchen von Hilfe legitim und entlastend ist.
Eine Umarmung kann wohltuende Wirkung entfalten. Für positive Effekte muss diese aber gar nicht von einem Menschen kommen. Studien zeigen, dass auch Berührungen von Robotern oder Stofftieren helfen.
Schweizerinnen und Schweizer sind am glücklichsten. Das zeigt eine länderübergreifende Studie der AXA. Trotzdem litt auch hierzulande fast jede dritte Person schon einmal an mentalen Problemen. Darüber hinaus zeigt die Studie: Frauen sind tendenziell weniger glücklich als Männer.
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