Luzerner Kantonsspital zahlt höhere Zuschläge
Das Luzerner Kantonsspital will mit zusätzlichen und höheren Zuschlägen als Arbeitgeber attraktiver werden. Es investiert dafür jährlich 15 Millionen Franken.
Dynamische Zeiten schreiben Unternehmen heute. Digitalisierung und Transformation, jüngst auch die Pandemie erfordern regelmässige Restrukturierungsmassnahmen. Kündigungen bergen das Potenzial für Konflikte, wenn nicht gar Krisen. Die Experten in diesem Fokus vermitteln ihr Wissen über korrekt durchgeführte, menschlich respektvolle und für die Öffentlichkeit nachvollziehbare Entlassungen.
Einen Einblick in die Praxis bei Helvetia Versicherung gewährt Hamiyet Dogan, Head Human Resources Schweiz. Im Interview zeigt sie auf, wie gründlich Führungskräfte und HR-Business-Teams für Kündigungsgespräche geschult werden und Handlungsleitlinien für viele Spezialfälle vorbereitet sind. Gleichzeitig sagt sie, dass immer auch eine wertschätzende Auseinandersetzung mit dem Individuum stattfinden müsse. Eine wichtige Voraussetzung, um unnötige Konflikte zu vermeiden, ist der sorgfältige Check aller Erfordernisse für eine korrekte Kündigung. Der Arbeitsrechtsexperte Oliver Bermejo gibt hierfür ein kommentiertes Prüfschema an die Hand.
Kommunikationsexperte Urs Knapp, Farner Consulting, erklärt im Interview, wie Massenentlassungen kommunikativ begleitet werden sollten – damit aus einer kritischen Situation keine Krise erwächst.
Sozialversicherungsexperte Kurt Häcki erläutert, nach welchen Kriterien die Arbeitslosenversicherung (ALV) ein Selbstverschulden gekündigter Personen an ihrer Situation definiert und wie sich dies auf Versicherungsleistungen auswirkt.
Das Luzerner Kantonsspital will mit zusätzlichen und höheren Zuschlägen als Arbeitgeber attraktiver werden. Es investiert dafür jährlich 15 Millionen Franken.
Die Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Schweiz haben für das Jahr 2024 eine Erhöhung der Effektivlöhne um durchschnittlich 2.1% und der Mindestlöhne um durchschnittlich 2% beschlossen. Die durchschnittlichen Lohnanpassungen von insgesamt 2.1% gliederten sich in 0.4% individuelle und 1.7% kollektive Erhöhungen.
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