Nationalrat will Ehepaar-Plafond in der AHV abschaffen
Nach dem Willen des Nationalrats soll es künftig keine lebenslangen Witwenrenten mehr geben. Auch der Ehepaar-Plafond soll laut der grossen Kammer fallen - jedenfalls bei neuen Renten.
Die SVA Schwyz vereint neu die bisher rechtlich eigenständigen Organisationen Ausgleichskasse, IV-Stelle und Familienausgleichskasse. Damit setzt der Kanton Schwyz die Vorlage des Bundesgesetzgebers zur Modernisierung der Aufsicht in der 1. Säule zur Modernisierung und Stärkung der Sozialversicherungsstrukturen konsequent um und orientiert sich laut Mitteilung an den hohen eidgenössischen Standards.
In Ansprachen wurde die Bedeutung der SVA Schwyz als zentrale Drehscheibe für die soziale Sicherheit im Kanton mehrfach hervorgehoben. Regierungsrat Damian Meier betonte: «Alle Menschen im Kanton Schwyz sollen auf eine kompetente, serviceorientierte und verlässliche SVA zählen können – und genau das garantieren wir mit dieser Neuausrichtung.» Er wies ausdrücklich darauf hin, dass der Zusammenschluss als Chance genutzt werde – und nicht aus einer Krise heraus erfolge.
Landammann Michael Stähli übergab symbolisch das «Aufsichts»-Steuerrad des Regierungsrats an die Verwaltungskommission unter dem Präsidium von Alex Kuprecht. Dieser nahm das Steuerrad entgegen und würdigte den langjährigen Geschäftsleiter Andreas Dummermuth für seinen grossen Einsatz. Er nutzte die Gelegenheit, um das Steuerrad auch für den Wechsel beim Vorsitz der operativen Leitung von Andreas Dummermuth zu Peter Geisser zu verwenden.
Die Direktorin des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV), Doris Bianchi, überbrachte die Grüsse des Bunds und unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Ebenen für ein funktionierendes Schweizer Sozialversicherungssystem.
Nach dem Willen des Nationalrats soll es künftig keine lebenslangen Witwenrenten mehr geben. Auch der Ehepaar-Plafond soll laut der grossen Kammer fallen - jedenfalls bei neuen Renten.
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