Good Work: Warum wir Leistung neu denken müssen
Der eigentliche Engpass moderner Organisationen ist nicht Arbeit und oft auch nicht der Mangel an Fachkräften, sondern zu wenig Wirksamkeit.
Der eigentliche Engpass moderner Organisationen ist nicht Arbeit und oft auch nicht der Mangel an Fachkräften, sondern zu wenig Wirksamkeit.
Im 4. Quartal 2025 ist die Gesamtbeschäftigung in der Schweiz im Jahresvergleich um 0.2% angestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 4.3% weniger offene Stellen als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben sich gegenüber dem Vorquartal wenig verändert und die Beschäftigungsaussichten zeigen sich positiv.
Personal wird nach wie vor im Gesundheits- und im Bildungswesen gesucht, weniger im öffentlichen Dienst. Das zeigt ein Blick in die Stellenbörse Publicjobs.
Die Umsetzung der von Volk und Ständen angenommenen Pflegeinitiative ist umstritten. Eine bürgerliche Mehrheit der zuständigen Nationalratskommission will aus Kostengründen auf mehrere geplante Massnahmen verzichten.
Lange galt Bildung als sicherer Weg in den Arbeitsmarkt, doch heute gilt das nicht mehr uneingeschränkt. Der Übergang von der Hochschule in die Erwerbstätigkeit wird holpriger – und das in einem Land, das eigentlich zu wenig Arbeitskräfte hat. Der Chefökonom des Arbeitgeberverbands sucht nach den Gründen.
Der Hausärztemangel in der Schweiz verschärft sich drastisch. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie. Bis 2035 müssen mehrere hundert Hausärztinnen und Hausärzte ersetzt werden. Bereits heute sehen 75% von ihnen einen Mangel in ihrer Region.
Der Wettbewerb um Talente bleibt zentraler Treiber der Benefits-Strategie von Unternehmen in der Schweiz. Wirtschaftliche Unsicherheiten und steigender Budgetdruck erschweren jedoch eine passgenaue Ausrichtung. Arbeitgebende investieren sodann gezielter, fokussieren klarer und nutzen Benefits als strategisches Instrument zur Talentgewinnung und -bindung.
Mit dem Whitepaper «New Work Schweiz» soll die Debatte aufgemischt werden: Wie können Schweizer Arbeitgeber im Zeitalter von Homeoffice, Künstlicher Intelligenz und Arbeitskräftemangel gute Arbeitsplätze gestalten?
Die Hochgebirgsklinik Davos AG wurde beim Swiss Arbeitgeber Award 2025 mit dem Sonderpreis «Aufsteiger des Jahres» ausgezeichnet. Diesen Preis erhält das Unternehmen, das zwischen zwei Mitarbeiterbefragungen den grössten Fortschritt erzielt hat. Gerry Garnitschnig, Leiter Personal der Hochgebirgsklinik Davos, gibt Einblicke in diesen Erfolg.
Eine kürzere Höchstarbeitszeit pro Woche, besser vorhersehbare Dienste und Verhandlungen über Gesamtarbeitsverträge: Über die Vorschriften, mit denen der Bundesrat die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern will, kann nun das Parlament entscheiden. Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseits herrscht keine Begeisterung.
Homeoffice ist aus Bürojobs nicht mehr wegzudenken. Damit verbunden wächst generell die Flexibilität. Die grosse Herausforderung für die Wirtschaft ist aber der Arbeitskräftemangel, der nicht mehr durch Zuwanderung kompensiert werden kann. Stattdessen muss die Produktivität steigen, und dafür braucht es Investitionen in die Digitalisierung.
Die Digitalisierung ermöglicht flexiblere Arbeitsmodelle. Kommen die Sozialversicherungen da noch mit?
Im 4. Quartal 2024 ist die Gesamtbeschäftigung (ohne Landwirtschaft) in der Schweiz im Jahresvergleich um 0.9% gestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 17.1% weniger offene Stellen als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben leicht abgenommen. Zudem sind die Beschäftigungsaussichten trotz verhaltener Einschätzung der Unternehmen immer noch positiv.
Trotz des unsicheren wirtschaftlichen Klimas rechnen Schweizer Arbeitgeber im 1. Quartal 2025 mit einem Anstieg der Rekrutierungsaktivitäten. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird das Up- und Reskilling der bestehenden Mitarbeitenden zu einer zentralen Strategie.
Beim Fachkräftemangel hat sich die Lage in der Schweiz wegen der trüberen Konjunktur deutlich entspannt. Dies gilt vor allem für den IT-Sektor.
Bei einer Mehrheit der Schweizer Arbeitgeber ist eine Weiterbeschäftigung auch im Rentenalter möglich, gefördert wird sie von den Unternehmen aber selten. Zudem sind die Arbeitgeber überwiegend der Meinung, dass bei Arbeitnehmenden die Bereitschaft, im Rentenalter weiterzuarbeiten, eher tief ist.
Durch die Förderung von Gesundheitszentren und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für Ärztinnen, Pflegefachpersonen und Apotheker soll die medizinische Grundversorgung auch künftig gewährleistet sein. 2026 soll ein Massnahmenpaket dazu verabschiedet werden.
Im 3. Quartal 2024 ist die Gesamtbeschäftigung (ohne Landwirtschaft) in der Schweiz im Jahresvergleich um 1.2% (saisonbereinigt +0.2% zum Vorquartal) gestiegen. Die Unternehmen meldeten im gleichen Zeitraum 12.4% weniger offene Stellen als noch ein Jahr zuvor. Die Schwierigkeiten, Fachpersonen zu rekrutieren, haben leicht abgenommen.
Europa muss seine Anstrengungen zur Förderung einer gesunden Alterung der Bevölkerung verstärken. Dies werde helfen, Schwierigkeiten wie den Mangel an Pflegekräften besser zu bewältigen, heisst es im OECD-Jahresbericht über die Gesundheit in der Europäischen Union und den assoziierten Ländern.
In einem Paper analysieren der Schweizerische Arbeitgeberverband und Economiesuisse, wie das inländische Arbeitskräftepotenzial besser ausgeschöpft werden kann. Die Wirtschaftsverbände betonen dabei, dass die Schweiz auf Zuwanderung angewiesen ist, anerkennen aber auch, dass die Zuwanderung der Schweizer Bevölkerung Sorgen bereitet.
Höhere Misserfolgsquoten, digitale Technologien und ein drohender Mangel an Prüfungsexpertinnen und -experten: Das sind laut einer neuen Studie die aktuellen Herausforderungen bei den Qualifikationsverfahren zum Bestehen einer Berufslehre.
Parteien und Interessengruppen begrüssen mehrheitlich den vom Bundesrat vorgeschlagenen Entwurf zur Umsetzung der zweiten Etappe der Pflegeinitiative. Allerdings fordern sie Nachbesserungen. Die Spitäler lehnen den Gesetzesentwurf rundweg ab.
Die Beschäftigungslage in der Schweiz ist weiterhin gut. Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor sind weniger Stellen offen als vor einem Jahr. Der Indikator für die weiteren Aussichten ist leicht gesunken, bleibt aber im positiven Bereich.
Die Anzahl klassischer Entsendungen von Mitarbeitenden ins Ausland geht zurück. Grund hierfür sind steigende Kosten und ein Mangel an Talenten. Dies ist eines der Ergebnisse der diesjährigen International People Mobility Studie von Aon plc.
Schweizer KMU haben Mühe, offene Stellen zu besetzen. Sie versuchen deshalb, Mitarbeitende mit grösseren Zugeständnissen bei den Arbeitszeiten und auch beim Lohn zu überzeugen.
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