Schweizer Psyche litt während Corona-Pandemie weniger als anderswo
Die Schweiz kam psychisch glimpflicher durch die Corona-Pandemie als andere Länder. Das Wohlbefinden sank weniger stark. Darauf deutet eine Studie von Basler Forschenden hin.
Die Schweiz kam psychisch glimpflicher durch die Corona-Pandemie als andere Länder. Das Wohlbefinden sank weniger stark. Darauf deutet eine Studie von Basler Forschenden hin.
Christoph Berger, ehemaliger Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, würde heute bei Impfempfehlungen für Covid-19 «noch zurückhaltender agieren». Das sagt er in einem Rückblick auf die Coronapandemie.
Die Leistungspflicht der Unfallversicherung für Berufskrankheiten setzt voraus, dass sich bei der versicherten Person mit der Erkrankung ein berufstypisches Risiko verwirklicht hat. Das ist laut Bundesgericht nicht der Fall bei einer im Spital tätigen Psychologin, da sie nicht in der Pflege tätig war, war sie keinem spezifischen Ansteckungsrisiko an einem gesundheitsgefährdenden Arbeitsplatz ausgesetzt.
Die Impfgegner geben nach der deutlichen Ablehnung der Stopp-Impfpflicht-Initiative am Sonntag nicht auf.
Die Corona-Pandemie hat die Lebenserwartung weltweit stärker sinken lassen als bislang angenommen. 2020 und 2021 ist die durchschnittliche globale Lebenserwartung um 1.6 Jahre zurückgegangen.
Der Bundesrat begrüsst die ausführliche Analyse der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats über die Kurzarbeit in der Coronakrise und wird insbesondere die Empfehlungen im Bereich der Missbrauchsbekämpfung weiterverfolgen.
Mediziner haben eine körperliche Ursache für den sogenannten Gehirnnebel bei Long-Covid-Patienten gefunden. Demnach verursacht die Virusinfektion eine Störung des Blutversorgungssystems im Gehirn.
Das Corona-Virus kursiert weiterhin und viele Erkrankte leiden längerfristig unter Symptomen wie starke Ermüdung oder Herzerkrankungen. Daher sei es weiterhin wichtig, Infektionen zu vermeiden.
Menschen mit Behinderungen waren 2021 stärker armutsgefährdet als die übrige Bevölkerung und nahmen häufiger externe finanzielle Unterstützung in Anspruch. Sie gaben überdies öfter an, auf medizinische Behandlungen verzichtet zu haben, obwohl sie ihren allgemeinen Gesundheitszustand weniger gut einschätzen als Personen ohne Behinderung.
Kurzarbeitsentschädigungen in Milliardenhöhe sind während der Corona-Krise an besonders eingeschränkte Unternehmen geflossen. Die parlamentarische Oberaufsicht kommt nun zum Schluss, dass die Missbrauchsbekämpfung lückenhaft war und fordert stärkere Aufsichtsgremien.
Der Bundesrat will bei künftigen Gesundheitskrisen wissenschaftliche Erkenntnisse vermehrt in seine Entscheidungsfindung einbeziehen und auch die öffentliche Kommunikation dazu verbessern. Er reagiert damit auf Kritik der parlamentarischen Aufsicht.
Die Ausgaben für Sozialleistungen in der Schweiz stiegen im ersten Pandemiejahr vorübergehend stark an. Allein im Bereich der Arbeitslosigkeit betrug der Ausgabenzuwachs gut 14 Mrd. Franken. Hintergrund sind eine steigende Erwerbslosenquote und die ergriffenen Massnahmen zur Pandemiebewältigung. Diese und weitere Ergebnisse zeigt der statistische Sozialbericht Schweiz 2023.
Die Luzerner Arbeitslosenkasse hat nach einem Urteil des Bundesgerichts die Kurzarbeitsentschädigung während der Corona-Pandemie neu berechnet. Konkret musste sie die Ferien- und Feiertagsentschädigungen berücksichtigen und dafür 24 Mio. Franken nachzahlen.
Eine Shiatsu-Therapeutin hat aufgrund der wegen der Corona-Pandemie verordneten Homeoffice-Pflicht Anspruch auf Covid-Erwerbsausfall. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Waadtländer AHV-Kasse abgewiesen.
Angststörungen, Depressionen und ADHS: Laut einer neuen Studie der Universität Zürich haben junge Frauen in der Schweiz seit der Corona-Pandemie zunehmend mit diesen psychischen Erkrankungen zu kämpfen. Auch junge Männer leiden vermehrt unter Depressionen.
Der Ratgeber liefert Hintergrundwissen aus Medizin und Psychologie und klärt die aktuelle Rechtslage in Bezug auf die Arbeit und die Sozialversicherungen. Zudem wird konkret aufgezeigt, wie Betroffene und Angehörige besser mit der Situation von Long Covid umgehen können.
Der Säuregehalt in der Luft bestimmt gemäss einer neuen Studie, wie lange Viren wie das Coronavirus infektiös bleiben. Diese bisher übersehene Rolle von Säuren hat demnach Auswirkungen auf die Strategien zur Eindämmung von Viren.
Die Covid-19-Impfungen sollen auch 2023 für die Bevölkerung kostenlos sein. Der Bundesrat hat die entsprechenden Bestimmungen der Epidemienverordnung zur Vergütung von Covid-19-Impfungen bis Ende 2023 verlängert und teilweise angepasst.
Die ab Mitte September 2020 bis 30. Juni 2021 geltenden Versionen der «Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall» verstossen gegen den Grundsatz der Rechtsgleichheit. Dies hat das Bundesgericht entschieden. Nun muss eine Tessiner Ausgleichskasse das Taggeld einer Frau teilweise neu berechnen.
Die Schweiz meistert den digitalen Wandel gut. Zudem werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen laufend verbessert. Zu diesem Schluss kommen zwei Berichte, die der Bundesrat verabschiedet hat.
Die Corona-Pandemie hat Folgen auf das Sportverhalten der Schweizer Bevölkerung: Eine neue Studie des Bundes zeigt einen generellen Rückgang sowie eine Verschieben der Aktivitäten ins Freie. Eine zweite Untersuchung bestätigt, dass die Hilfspakete des Bundes den Sport während der Krise zu stabilisieren vermochten.
Viele Selbstständigerwerbende, die während der Coronakrise vom Bund Geld erhielten, sind zufrieden. Auch die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) sieht viel Positives, kritisiert Bundesrat und Parlament aber auch für «konzeptionelle Schwachstellen».
Schweizer Unfallversicherern sind 2021 deutlich mehr Fälle als im Vorjahr gemeldet worden. Allerdings lag die Zahl immer noch 4% tiefer als vor der Pandemie.
Die Lebenserwartung hat sich einer Analyse unter Leitung deutscher Wissenschaftler zufolge in den europäischen Staaten in der Corona-Pandemie sehr unterschiedlich entwickelt. Während sie demnach in Bulgarien Ende 2021 um 43 Monate niedriger lag als 2019 noch, stieg sie in Norwegen um 1.7 Monate.
Ab Montag, 10. Oktober 2022, steht der Bevölkerung eine weitere Covid-19-Auffrischimpfung zur Verfügung. Die Kantone sind für die Durchführung zuständig. Die Kosten für die Auffrischimpfung werden vom Bund übernommen.
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