Cyberchondrie: Googeln, bis man zum Arzt muss
Fast jeder hat schon mal im Internet zu Symptomen recherchiert. Doch bei manchen schüren die Ergebnisse Ängste. Was das bedeutet, wer gefährdet ist und was man tun kann.
Fast jeder hat schon mal im Internet zu Symptomen recherchiert. Doch bei manchen schüren die Ergebnisse Ängste. Was das bedeutet, wer gefährdet ist und was man tun kann.
Künftig soll die gesamte Schweizer Wohnbevölkerung über ein elektronisches Gesundheitsdossier verfügen. Wie bei der Organspende soll es ein Widerspruchsrecht geben. Die gesetzlichen Neuerungen sollen ab 2030 in Kraft treten - sofern das Parlament zustimmt.
Ein Förderpaket im Umfang von knapp 400 Mio. Franken über die nächsten 10 Jahre soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben. Der Nationalrat hat das Programm Digisanté gutgeheissen, möchte das Projekt aber eng begleiten.
Von Elefantenrüsseln inspiriert haben Forschende der EPFL einen neuen Roboter entwickelt. Da der Rüssel-Roboter aus weichem, nachgiebigem Material bestehe, sei er für die Interaktion mit Menschen sicher, hiess es von den Forschenden.
Der Bundesrat will das elektronische Patientendossier (EPD) mit gezielten Massnahmen weiterentwickeln und damit den Nutzen für Patientinnen und Patienten, Ärzteschaft, Pflegende, Spitäler, Heime und alle weiteren Gesundheitseinrichtungen erhöhen. So soll das EPD künftig von allen Fachpersonen im Gesundheitsbereich angewandt werden müssen.
Die Wirksamkeit digitaler Gesundheits-Anwendungen ist ein relativ neues Forschungsfeld. Zwei Expertenvorträge anlässlich der Trendtage Gesundheit in Luzern vermittelten Erkenntnisse zum Nutzungsverhalten.
Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Basel-Stadt haben ab dem 11. April die Möglichkeit, ein elektronisches Patientendossier (EPD) zu eröffnen. Das Gesundheitsdepartement betreibt eine Dossier-Eröffnungsstelle an seinem Hauptsitz.
Hans C. Werner gilt als profunder Kenner der HR-Tech-Welt. Der ehemalige HR-Chef bei Swisscom, Schindler und Swiss Re ist heute Präsident der Careum-Stiftung und engagiert sich als Berater in verschiedenen Start-ups – so auch als HR Tech Advisor bei Moodtalk.
Das Schweizer Gesundheitswesen erfüllt die Erwartungen der Bevölkerung zu tragbaren Kosten. Doch es gibt Verbesserungspotenzial – vor allem im Bereich der Digitalisierung, wie die Referate an den Trendtagen Gesundheit Luzern zeigten.
Mehrere Verbände im Gesundheitswesen haben die Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen» gegründet. Ziel der Allianz ist es, die Prioritäten und den Handlungsbedarf bei der digitalen Transformation gemeinsam festzulegen.
Erst mit der Corona-Pandemie setzen sich digitale Beratungen und Coachings in der Schweiz breiter durch — entgegen skeptischen Stimmen. Sind diese lediglich Ausdruck einer kulturell bedingten Veränderungshemmung? Wirken Video-Coachings genauso gut wie Präsenzsitzungen? Ein Interview mit Dr. Imke Knafla über ihre Erfahrungen zur Akzeptanz und zur Wirkung digitaler Coaching-Formen.
Kontaktpersonen schnell warnen und das manuelle Contact-Tracing entlasten: Diese Vorteile zählt die Swiss-Covid-App. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung, wie Viktor von Wyl, UZH-Professor für Digital and Mobile Health, in einem Beitrag schreibt. Doch das digitale Hilfsmittel birgt auch einige Fallstricke.
Die Studie «Digitale Senioren 2020» zeigt, dass sich die Nutzung des Internet auch bei älteren Generationen etabliert hat. 74 Prozent nutzen Online-Kanäle, Jungsenioren halten im Umgang mit digitalen Kommunikationstechnologien mit Jüngeren mit. Im hohen Alter sieht dies noch anders aus: Der digitale Graben verschiebt sich und liegt neu bei 80 Jahren, so die Medienmitteilung von Pro Senectute.
Eine aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich in der Schweiz eine vielversprechende, dynamische Start-up-Szene im Bereich digitaler Gesundheitslösungen (Digital Health) formiert.
In die Schweizer-Proximity-Tracing-App (kurz: Swiss PT, Distanzmessungs-Applikation) werden grosse Hoffnungen gesetzt. Es zeigt sich, dass die technischen, rechtlichen und psychologischen Herausforderungen immens sind. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was die App kann.
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