Arbeitswelt 4.0 läuft langsam an
Die Schweiz steht mitten im Wandel – aber strategische Klarheit fehlt. Dies zeigt die Studie zur Arbeitswelt 4.0 Schweiz 2025.
Die Schweiz steht mitten im Wandel – aber strategische Klarheit fehlt. Dies zeigt die Studie zur Arbeitswelt 4.0 Schweiz 2025.
Die Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hauswirtschaft (NAV Hauswirtschaft) wird um drei Jahre verlängert. Dies hat der Bundesrat am 5. Dezember 2025 beschlossen. Gleichzeitig werden die Mindestlöhne erhöht.
Mit dem Speluca Brauerei- und Genusshotel eröffnete jüngst im altehrwürdigen Bündner Dorf Splügen ein neuer Treffpunkt für Seminare, Teamevents und Firmenfeiern. Jetzt startet das ambitionierte Projekt in die erste Wintersaison.
Der Luzerner Kongress Gesellschaftspolitik 2025 widmete sich der Arbeitsmarktfähigkeit von Menschen und Organisationen im Jahr 2040. Diese dürfte stärker denn je durch technologische Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen geprägt sein.
Mitarbeiteransprüche prallen auf kennzahlengetriebene Leistungserwartungen. Das bedeutet Stress für das mittlere Management in der Sandwichposition zwischen Coaching und Zielerreichung. Digitale Kontrolllogiken verschieben Rollen und Verantwortlichkeiten und verlangen Strategien und Führungsprinzipien jenseits von New-Work-Schimären.
Die Anforderungen an Führung steigen, doch die alten Rezepte tragen nicht mehr. HR-Managerin und Organisationsberaterin Denise Jentsch plädiert für präzisere Rollen, echte Selbstführung und Peer-Feedback statt ritualisierter Jahresgespräche.
HR-Rollen sind abhängig von Unternehmenskultur und -grösse vielfältig. Aber auch innerhalb eines Unternehmens sind die Erwartungen der Führung an HR nicht immer konsistent. Ein vorausschauender, sachzielorientierter Kommunikationsstil verhindert, dass Themen im Rollenclinch untergehen.
Arbeits- und Organisationspsychologin Martina Egli wirkt seit fünf Jahren als «Chef-Recruiterin» der Schweizer Armee. Aktuell untersucht sie im Rahmen ihrer Doktorarbeit, wie psychologische Sicherheit, Führungsstile und Lernkultur zusammenwirken und inwiefern eine Fehlerkultur auch unter Drill möglich ist.
Wie Führung gelingt, wenn Erwartungen kollidieren und Verantwortung geteilt werden muss.
Regelmässige Teambesprechungen, in denen offen über Fehler gesprochen wird, stärken das Vertrauen.
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