Deckungsgrade der Pensionskassen haben sich im 2. Quartal leicht erholt

Mittwoch, 26. Juli 2023
Die geschätzten Deckungsgrade der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen konnten sich im 2. Quartal leicht erholen. Zu verdanken war dies der dynamischen Entwicklung an den Finanzmärkten.

Die grössten Renditebeiträge lieferten gemäss dem Swisscanto Pensionskassen-Monitor Aktien, während sich das Bild bei Obligationen etwas uneinheitlicher zeigte. Eine durchschnittliche Schweizer Pensionskasse weist im 2. Quartal eine positive Performance von 1.4% auf.

Die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen konnten von der Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten profitieren. Mit einem geschätzten Deckungsgrad von 113.6% (Vorquartal 112.5%) sind die Deckungsgrade der privatrechtlichen Kassen von den Höchstständen Ende 2021 (122.1%) immer noch weit entfernt. Immerhin hat sich das Bild nach dem Knick Ende
2022 für alle Vorsorgeeinrichtungen wieder etwas aufgehellt (Abbildung).

Nur noch 1.3% der privatrechtlichen Kassen in Unterdeckung

Inzwischen weisen wieder 45.6% der privatrechtlichen Kassen (Vorquartal 27.2%) und 13.5% der öffentlich-rechtlichen Kassen (8.3%) eine Deckung von mehr als 115% auf. In Unterdeckung befinden sich 1.3% der privatrechtlichen Kassen sowie 8.1% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung und 88.9% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Teilkapitalisierung. Die gute Entwicklung der Aktienmärkte hat zwar den wesentlichen Beitrag zur Erholung des Deckungsgrads im zweiten Quartal 2023 geliefert. Allerdings wird die Aktienmarkterholung vor dem Hintergrund der Konjunkturerwartungen weitherum als fragil eingeschätzt.

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